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Bei Finanzfragen suchen die Deutschen im Web Rat

01.06.2018 Bei Ratschlägen rund um die eigenen Finanzen vertrauen die Bundesbürger vor allem Freunden und der eigenen Familie - und Online-Portalen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom  .

 (Bild: Alexas Fotos/Pixabay)
Bild: Alexas Fotos/Pixabay
Die Befragten sollten dazu angeben, wie vertrauenswürdig sie verschiedene Angebote einschätzen. Voraussetzung dafür war, dass sie sich eine Beurteilung selbst zutrauen, weil sie die Angebote entweder kennen oder davon gehört haben. 91 Prozent sagen, dass sie finanziellen Ratschlägen von Freunden und der eigenen Familie vertrauen. Dahinter folgen mit jeweils 70 Prozent Online-Verbraucherportale sowie Online-Vergleichsportale. Dahinter folgen Ratschläge von klassischen Medien wie Zeitungen oder Fernsehen, ihnen vertrauen 42 Prozent.

Nicht ganz so stark wie auf klassische Medien setzen die Bürger auf andere Online-Angebote zu Finanzthemen wie etwa Fachforen, Blogs oder Podcasts, die 37 Prozent für vertrauenswürdig halten. Ihren Kontakten in sozialen Netzwerken glauben in Geldfragen dagegen nur 24 Prozent. Eher geringes Vertrauen wird auch der Finanzbranche selbst entgegengebracht. Gerade einmal jeder Dritte (32 Prozent) hat bei Ratschlägen zu seinen Finanzen Vertrauen in Bankberater, nur jeder Vierte (23 Prozent) in Versicherungsvertreter.
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