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Blockchain, entzaubert: Was sie wirklich verändern wird

08.05.2018 Nur wenige verstehen, was die Blockchain wirklich ist. Und trotzdem erzählen viele, dass sie alles ändern wird. Unfug. Das disruptive Potenzial der Technologie lässt sich relativ eng abstecken. Vier Szenarien für die Blockchain-Zukunft.

Die Blockchain: Eine virtuelle Kette, an der vor allem Erwartungen hängen. (Bild: AxxLC/Pixabay)
Bild: AxxLC/Pixabay
Die Blockchain: Eine virtuelle Kette, an der vor allem Erwartungen hängen.

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TL;DR
Dass die Blockchain Intermediäre überflüssig macht, erscheint unwahrscheinlich. Auch diese Technologie benötigt vermittelnde neutrale Instanzen und Endnutzer-Interfaces.
Alles soll Blockchain werden: Blockchain soll das Onlinemarketing revolutionieren, indem es Intermediäre wie Agenturen und Exchange-Plattformen überflüssig macht (ein Versprechen, mit dem vor einigen Jahren bereits Real Time Bidding angetreten war). Blockchain soll die Finanzwelt revolutionieren, indem sie Banken überflüssig macht (ein Versprechen, mit dem jedes zweite Fintech antritt). Die Blockchain soll die Logistik revolutionieren, indem es Frachtdokumente überflüssig macht und soll Payment revolutionieren, indem es alle anderen Währungen überflüssig macht. Irgendwie weil... alle Daten dezentral auf tausend Rechnern gespeichert werden und total sicher sind. Oder so.

Warum eigentlich, so mal als hypothetische Frage, verkauft noch niemand Blockchain-Diäten, bei denen Nahrungsaufnahme überflüssig wird, weil die Kalorien dezentral diebstahlsicher gespeichert werden? Im Blockchain-Diätbeispiel fällt die Antwort leicht, weil es so unsinnig und konstruiert ist: Denn Essen diebstahlsicher auf tausend Teller zu verteilen, war noch nie das, was schlank oder dick gemacht hat. Die Beschaffenheit (Fett? Kohlenhydratreich? Gesund?) und die Tatsache, dass man etwas essen muss, sind die Knackpunkte, an denen die Zahl der Teller nichts ändert.

Würde man die vielen Blockchain-basierten Geschäftsmodelle - angefangen beim Bitcoin - genauso hinterfragen wie die fiktive Blockchain-Diät, so stieße man sehr schnell auf die Grenzen und Risiken des großen Disruptors und neuesten Nächsten-großen-Dings namens Blockchain.

Die prominenteste Anwendung der Blockchain ist die Bitcoin. (Bild: vjkombajn / pixaby.com)
Bild: vjkombajn / pixaby.com
Die prominenteste Anwendung der Blockchain ist die Bitcoin.

Doch dafür muss man die Technik erst einmal verstehen. Noch nie war ein zumindest grobes Verständnis einer Technologie so wichtig, um deren Erfolg beurteilen zu können, wie bei der Blockchain. Zum Vergleich: iPhone? Geil, will jeder haben. Wie das Ding funktioniert? Wen juckt es - macht geile Sachen, will haben. Internet? Geil - meine Mama in Kapstadt sieht sofort die Bilder von ihrem Enkel. Wie geht das? Muss man wissen, ob und wie dabei sogenannte Uniform Resource Locators via Datenaustauschprotokolle digitale Dokumente in einem weltweiten Rechnernetzwerk lokalisieren? Oder ist das egal - weil es jeder sofort haben will? Weil es geile Sachen macht?

Doch was genau macht die Blockchain? Genau hier liegt der Hund begraben: Carsten Buchholz, Blockchain-Experte schätzt, dass die Blockchain für etwa jedes zehnte Problem, für das sie gerade als Allheilmittel gehandelt wird, die Lösung darstellt: "Viele verstehen die Technologie einfach nicht, sind überfordert, sehen aber, dass hier etwas Neues und Spannendes kommt, wollen aber zugleich nicht den Zug verpassen." In der Folge macht sich ein gewisser Aktionismus breit, der selten mit einem konkreten Verständnis der Technologie und noch seltener mit einem konkreten Anwendungsszenario aufwarten kann.

Was die Blockchain ist und was nicht
  • Die Blockchain ist eine Datenbank. Sie ist nicht smart, sondern lediglich ein Datenspeicher.
  • Konzipiert 2008 von einem anonymen Programmierer unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ist ihr Konzept, Infos nicht mehr zentral in einem zentralen Wissensspeicher zu hinterlegen, sondern dezentral auf vielen identischen Konten zu verteilen.
  • Die prominenteste Anwendung der Blockchain ist aktuell die eines Protokolls für die Transaktionen von Bitcoins (wobei man sowohl die Währungseinheit, als auch das Blockchain-basierte Zahlungssystem Bitcoin nennt).
  • Begreifbar ist die Blockchain als eine Aneinanderkettung von Kettengliedern (Blocks) aus Informationen. Jeder Block enthält a) Informationen, b) einen Hashwert und c) den Hashwert des vorangegangenen Kettenglieds.
  • Der Hashwert lässt sich begreifen als eine Kontrollzahl, die aus den im Kettenglied/Block gespeicherten Informationen errechnet wird. Verändert man die Infos verändert man die Kontrollzahl.
  • Deswegen lässt sich eine Blockchain nicht ohne weiteres manipulieren: Pfuscht man im Nachhinein an den Infos herum, ändert sich die Kontrollzahl des Blocks und stimmt nicht mehr mit der des folgenden Kettenglieds überein.
  • Die Blockchain ist eine Opensource-Anwendung, die dezentral gespeichert wird - also auf einer Anzahl n von Rechnern, die überall auf der Welt stehen können. Fügt man der Blockchain neue Infos hinzu (einen neuen Block), wird diese Änderung im kompletten Netzwerk von Rechnern vermerkt.
  • Damit existiert eine weltweite Gemeinschaft von Zeugen, die Änderungen jederzeit bezeugen kann. Deswegen gilt die Blockchain als extrem sicher.
  • Risiken des Systems lassen sich wiederum am Beispiel Bitcoins aufzeigen. Den Zugriff auf das gespeicherte virtuelle Bitcoin-Geld jedoch erhält man über einen kryptografischen Schlüssel - diesen Zugangscode kann man auf seinem eigenen Rechner speichern, aber auch ganz analog auf ein Stück Papier schreiben. Verliert man den Code, verliert man den Zugang. Deshalb wird der Brite James Howell wohl niemals wieder auf seine Bitcoins für mehrere Millionen Euro zugreifen können, weil sein Zugangsschlüssel mitsamt seiner Festplatte versehentlich auf der Müllhalde landete (ihm bleibt nur tragische Schlagzeilen-Prominenz).
  • Oft im Kontext von Blockchain hört man von Smart Contracts: Software-Stückchen, die in der Blockchain gespeichert werden, um sie programmierbar zu machen. Wenn etwa bestimmte Bedingungen erfüllt werden, führt der Smart Contract eine Transaktion in der Blockchain aus: "Wenn mein Paket geliefert wurde, überweise 0,00001 Bitcoin". Knackpunkt: Smart Contracts machen die Blockchain anfälliger. Und genau wie bei einem echten Vertrag kommt es darauf an, was drinsteht. Er kann also - egal wie sicher - für Betrug instrumentiert werden wie jeder echte Vertrag.

Dennoch besteht aufgrund des Hypes eine enorme Nachfrage nach Blockchain-basierten Technologien oder eben auch buchstäblich nur nach Blockchain-basierten Irgendwas: "Zu mir kommen Kunden und fragen an, ob ich ihnen eine konkrete Blockchain-Anwendung anbieten kann. Das Problem ist...", so Buchholz weiter: "dass es in der Branche durchaus seriöse Experten gibt, die in der Blockchain die Lösung für buchstäblich alles sehen. Damit füttern sie Erwartungen, die unrealistisch sind." Buchholz erinnert sich an die Dotcom-Euphorie der Neunziger: "Auch damals sind die hohen Erwartungen nicht erfüllt worden."

Exkurs: Paletten statt Bitcoins

Um einmal ohne Erfolgsdruck oder geschäftsmodellbedingte Zwangsbegeisterung, quasi unter Laborbedingungen, das Potenzial der Blockchain zu testen, unternimmt der Lösungs- und Standardisierungsdienstleister GS1 aktuell einen Feldversuch: Bis Ende des Jahres probieren Firmen aus, ob und wie sich der Tausch von Europaletten mittels Blockchain-Technologie digital transparent und effizient verwalten lässt.

 (Bild: pixabay.com)
Bild: Pixabay


In diesem Geschäftsfeld sind die logistischen Prozesse noch stark von manueller Dokumentation und Intransparenz geprägt - Grund: Jede Firma, die Europaletten durch die Weltgeschichte schickt, verwendet ein eigenes Dokumentationssystem, um zu erfassen, wo ihre Paletten sind und selbstverständlich ist kein System mit dem anderen vernetzt: Firma A schickt tausend Paletten zu Firma B, Firma B dreihundert zu Firma C und Firma C wartet schon seit Monaten drauf, vierhundert Paletten wiederzubekommen von - ja, von wem eigentlich, denn sie hat keine Ahnung wo ihre Paletten liegen. Ein ideales Testfeld, so Projektleiterin Regina Haas-Hamannt, Innovation-Managerin bei GS1 Germany  : "Wir wollen herausfinden, welchen Beitrag Blockchain leisten kann. Wir könnten natürlich den Tausch der Europaletten auch mit einer beliebigen anderen Datenbanktechnologie dokumentieren, doch uns geht es darum, den Hype um Blockchain zu ergründen. Spannend ist, dass wir mit Blockchain eine Open-Source-Technologie vor uns haben, die alle Unternehmen gleichermaßen nutzen können."

Zudem ist der Europalettenkosmos einem Währungssystem vergleichbar - mit Paletten statt Geldscheinen und Münzen, mit Bewegungen von einem Ort zum anderen statt virtuellen Transaktionen. Und Europaletten sind teurer als man denkt - die Übersicht darüber zu verlieren wo sie sich befinden und deshalb mal eben tausend nachkaufen zu müssen, ist daher ärgerlich für Firmen. Zudem eignet sich die Blockchain als stetig fortgeschriebene Verkettung von Datensätzen gut, um den Fluss der Paletten abzubilden.

Allerdings zeigt schon ein zweiter Blick auf das Palettenexperiment, wo die Grenzen der Blockchain liegen. Denn um die logistischen Daten in die Blockchain zu bekommen, muss man sich wiederum vergleichsweise banaler Technologien bedienen: Kommen irgendwo Paletten an, scannt ein Logistiker diese oder tippt Daten in ein Datenblatt. Dieses Datenblatt wiederum, das die wichtigen Informationen erfasst, hat GS1 gestaltet. Die essenzielle Leistung also, das Datenblatt zu standardisieren, sodass die Infos über die ganze Kette hinweg harmonisch bleiben und auch kein Beteiligter der Kette wichtige Informationen vergisst - diese eigentliche Leistung stammt nicht von der Blockchain, sondern von Standardisierungsdienstleister GS1. Hier ist also ein solcher Intermediär notwendig, wie ihn die Blockchain ja abschaffen wollte.

Das falsche Versprechen: Die Blockchain schafft den Intermediär eben doch nicht ab

Ganz ohne eine integrierende und vertrauensbildende Institution jenseits der Blockchain geht es also nicht. "Wer sagt, die Blockchain gestattet es, jeden Prozess ohne Intermediäre aufzusetzen, dem sage ich: 'Nein!'", konstatiert Regina Haas-Hamannt: "Zum einen benötigt es zum erstmaligen Aufsetzen der Blockchain IT-Knowhow, einen Verbund sich selbst organisierender Netzwerkteilnehmer. Danach kommt es darauf an, wie das jeweilige Ökosystem angelegt ist: Geht es beispielsweise um Geschäftsprozesse zwischen Wettbewerbern, bei welchen Daten für alle transparent in einer Blockchain hinterlegt sind? Dann wird es schwer ohne einen neutralen Dritten, der gewisse Leitplanken setzt oder koordiniert."

Hype-Turbo: Jeder vierte Digitalentscheider sah im Februar 2018 in der Blockchain ein wichtiges Zukunftsthema - noch Ende 2017 hatte in einer ähnlichen Umfrage erst jeder fünfzigste Befragte darauf gesetzt.
Hype-Turbo: Jeder vierte Digitalentscheider sah im Februar 2018 in der Blockchain ein wichtiges Zukunftsthema - noch Ende 2017 hatte in einer ähnlichen Umfrage erst jeder fünfzigste Befragte darauf gesetzt. (Grafik: Bitkom)
Die Blockchain schafft also nicht wirklich den Bedarf ab nach einem Dienstleister für den technischen Setup und nach einem Vermittler für den Streitfall. Und dann ist da noch die Frage nach dem Interface, mit dem man auf sie zugreift: Schließlich kann man ohne tiefe IT-Kenntnisse nicht einfach im Quellcode der Blockchain arbeiten, sondern benötigt ein Endbenutzer-Interface. Im Palettenbeispiel gibt es allein davon drei: Ein simpel zu bedienendes für den Arbeiter, der die Paletten transportiert und erfasst, ein komplexeres für leitende Angestellte im Büro, die die logistischen Prozesse überschauen und ein tiefgehendes Interface für die IT-Abteilung. Und schon befindet man sich wieder in IT-Problemen und umgeben von nicht abschaffbaren Intermediären - ein wenig wie vorher.

Die Blockchain kann Backend-Probleme lösen wie Lösungs- und Systempluralismus und mangelnde Transparenz. Doch begibt man sich ans Frontend und will sie für den Endnutzer zugänglich machen, benötigt sie wieder einen Anwendungsüberbau, der einen zurückführt auf zahlreiche der Probleme, die man vorher auch schon hatte: Sicherheit, mangelndes Vertrauen in die Beteiligten, technische Herausforderungen - und es stellt sich die Frage: Inwiefern ist das noch Blockchain? Und geht das ohne Kundendienst?

Was die Blockchain kann und was nicht

Ähnlich sieht es auch Carsten Buchholz, der auf das Beispiel Bitcoin verweist - es wird wenig diskutiert, wie sehr die Blockchain-basierte Währung die gleichen Probleme hat wie jedes andere Zahlungssystem auch: "Zugriff auf meine Bitcoins in der Blockchain erhalte ich durch meinen persönlichen Schlüssel: Etwa eine Ziffernkombination vergleichbar dem traditionellen Passwort. Habe ich das auf einem ungesicherten Rechner liegen oder schreibe es auf einen Zettel, den man mir stiehlt, ist die Sicherheit kompromittiert." Oder der Rechner liegt in einer Wohnung die abbrennt oder wird bei einem Wasserschaden beschädigt: "Das heißt, mein Laptop muss gegen Wasser- und Feuerschäden versichert sein. Es entstehen also neue Gefahren und Herausforderungen."

Die Blockchain hat also eine Reihe von Vorzügen:
  • Ihr Kerngedanke ist es, Vertrauen zwischen Menschen herzustellen, die einander nicht kennen: Das Vertrauen wird statt an eine überwachende dritte Partei (Bank, Plattform) an die Technologie outgesourct.
  • Sie ist nahezu fälschungssicher und kann sowohl öffentlich für jeden zugänglich sein (public blockchain) als auch so programmiert werden, dass nur eingeladene Teilnehmer sie lesen können (private blockchain). Dabei können einfache Leserechte vergeben werden, die lediglich die Einsicht erlauben oder zusätzlich auch Schreibrechte, bei denen man Infos zur Chain hinzufügen kann. Das macht sie zu einer transparenten, sicheren und einfachen Lösung für dezentralen Datenaustausch.
  • Mittels Smart Contracts kann sie so programmiert werden, dass sie auf bestimmten Input bestimmte Befehle ausführt - so wird sie zu einer spannenden Backendtechnologie für das Internet der Dinge: "Steigt die Temperatur an Messpunkt A auf 30 Grad schalte Apparat B (die Klimaanlage ein)." Dabei wäre die Blockchain eine sehr sichere Basis, die kritische Infrastrukturen vor Hackern schützt - und etwa verhindert, dass die Klimaanlage plötzlich Spam-Mails versendet.

Und diesen Fähigkeiten stehen nicht ignorierbare Nachteile gegenüber:
  • Die Blockchain ist eine Energieschleuder - die dezentrale Organisation auf ein Rechnernetzwerk macht sie zu einem komplizierten und langsamen Stromfresser.
  • Die vielgepriesene Sicherheit ist allenfalls ein relatives Argument: "Es gibt in der IT niemals eine absolute Sicherheit. Das muss aus den Köpfen raus", sagt Carsten Buchholz. "Aktuell erweist sich die Blockchain in der Tat als eines der sichersten Systeme, das wir kennen, aber Sicherheit ist in der IT immer nur eine Definition der Zeit."
  • Hauptknackpunkt ist die Handhabung der Blockchain: Sobald man sie für Nutzer bedienbar machen will, muss man Apps, Lösungen, Systeme bauen, die den Zugriff auf sie erlauben - und die sind immer nur bedingt sicher: Hätte man den sichersten Tresor der Welt, er nützte nichts, verstaut man den Schlüssel in einer ungesicherten Pappkiste.
  • Sie macht dritte Parteien nicht wirklich überflüssig: Angefangen vom technischen Support über einen Kundendienst für Probleme und Fragen bis zu einer neutralen Instanz als Überbau ist ein Nutzungsszenario einer autarken, selbstregelnden Blockchain schwer vorstellbar.
Ein Grenzgängerbeispiel macht deutlich, wie verquer es ist, in der Blockchain die Lösung für alles, den Disruptor jedes denkbaren Marktes zu sehen: So könnten kleine Energieversorger-Unternehmen mit der Blockchain den Austausch von Strom untereinander dokumentieren. Ab einer bestimmten Größe jedoch greifen gesetzlich vorgeschriebene Dokumentationspflichten, die dann die Blockchain überflüssig machen, weil der Markt reguliert ist.

"Die Blockchain kann weder Daten herbeizaubern noch deren Qualität sicherstellen oder messen", sagt Regina Haas-Hamannt. "Doch genau das sind die Probleme seit Jahren, Verfügbarkeit und Qualität der Daten. Nicht deren Austausch. Doch nur genau den leistet die Blockchain. Sie ist wie ein Briefträger."
Vor diesem Hintergrund bieten sich vier Szenarien für die Blockchain-Zukunft an.

Vier Szenarien für die Blockchain-Zukunft

Best-Case-Szenarien
Worst-Case-Szenarien
Aktiv
5%
Best-Case-Szenario

Disruption

Blockchain schafft Intermediäre in vielen Branchen weitgehend ab. Es entstehen neue direkte Ökonomien.

Aktiv
25%
Worst-Case-Szenario

Nische

Einige, selektive Branchen stellen teilweise auf Blockchain um und schaffen vermittelnde Instanzen ab. Der Rest des Marktes adaptiert die Technologie nicht.

Passiv
60%
Best-Case-Szenario

Backend

Die Blockchain bleibt und wandert in vielen Branchen ins Backend. Der Nutzer bekommt wenig mit, Intermediäre und Dienstleister werden NICHT überflüssig.

Passiv
10%
Worst-Case-Szenario

Flopchain

Der Hype verblasst, Blockchain erweist sich als eine verfehlte Technologie, die nach ein paar Testprojekten nahezu komplett wieder verschwindet.

Thema: Blockchain, entzaubert: Was sie wirklich verändern wird

Kommentar von Sebastian Halm

Drei Gründe, weshalb die Blockchain-Revolution ausfällt

Die Blockchain hat Potenzial, ist aber nicht mal ansatzweise so revolutionär, wie sich das die digital-euphorische Menschheit gerade ausmalt.

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iBusiness-Analyst Sebastian Halm (HighText Verlag OHG)
Bild: HighText Verlag OHG
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