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November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
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Digitale Transformation des Marketings: Media- und Marketingentscheider sehen großen Nachholbedarf
01.06.2018 Künstliche Intelligenz, Algorithmen und Modellings oder datenbasierte Kundenansprache in Echtzeit sind nur einige Schlagwörter zur Zukunft des (digitalen) Marketings. Doch wie sind die werbungtreibenden Unternehmen für die neue Ära gerüstet? Wo liegen ihre Herausforderungen und wie stellen sie sich strategisch und organisatorisch auf? Die Unternehmensberatung BrainConsulting hat in ihrer Studie Media. Entscheider. Radar 2018" (MER) mehr als 100 Media- und Marketingentscheider aus acht werberelevanten Branchen nach den wichtigsten digitalen Themen und damit verbundenen Anforderungen gefragt. Das ernüchternde Ergebnis: 69 Prozent der befragten Marketingentscheider sehen Probleme bei der digitalen Ausrichtung ihrer Unternehmensstruktur.
Über all diese strategischen Fragestellungen hinweg, sehen mehr als 35 Prozent der Befragten in ihren Häusern einen deutlichen Optimierungsbedarf in den Bereichen Daten & Technologie, Organisation & Strukturen sowie im Prozessmanagement.
Data & Tech 1: Trend zum Inhousing
Von essenzieller Bedeutung für die Entscheider ist auch das Thema Data Ownership. Jedes dritte befragte Unternehmen gibt hier an, das Daten-Management künftig stärker inhouse verankern zu wollen. Das ist im Vergleich zur letzten Befragung ein deutlicher Anstieg um 15 Prozentpunkte. Dabei kommen unterschiedlich gewichtete Szenarien zum Tragen: 29 Prozent der befragten Entscheider tendieren zum kompletten Inhousing, 59 Prozent denken über Teil-Inhousing (Technik inhouse, Hosting bleibt bei Agentur) und 12 Prozent über eine stärkere Auditierung nach. Insbesondere die stärkere Durchleuchtung des Bereichs Datenmanagements durch neutrale Auditoren hat in den Unternehmen in den letzten beiden Jahren an Bedeutung gewonnen.Von einem verstärkten Inhousing versprechen sich die Befragten eine höhere Effektivität (88 Prozent), mehr Datenhoheit (74 Prozent), einen besseren Umgang bei den Herausforderungen mit Datenschutzthemen (68 Prozent) sowie dem Eliminieren von versteckter externer Wertschöpfung (56 Prozent).
