Replatforming: Wann lohnt sich der Neustart? Vortrag besuchen und Replatforming richtig einordnen
Gewachsene Commerce-Plattformen werden oft komplexer, wartungsintensiver und teurer. Erfahren Sie, wann es sinnvoll ist, die technologische Basis neu zu denken und welche Rolle Kosten, Prozesse und technische Abhängigkeiten bei der Entscheidung für oder gegen ein Replatforming spielen.

Vortrag besuchen und Replatforming richtig einordnen
Cloud statt Insellösungen: Handel besser vernetzen Im Vortrag erfahren, wie Systeme besser zusammenspielen
Getrennte Lösungen für Warenwirtschaft, Kasse, Shop und Dokumente führen schnell zu mehrfachen Eingaben und verzögerten Informationen. Erfahren Sie, wie sich gewachsene Systeme schrittweise vernetzen und Prozesse vereinheitlichen lassen, ohne das laufende Geschäft auszubremsen.

Im Vortrag erfahren, wie Systeme besser zusammenspielen

WAZ mit Paid Content erfolgreich: Täglich 50 neue Digitalabos

06.03.2019 Die 'Westdeutsche Allgemeine Zeitung' (WAZ) verliert Print-Auflage und Personal - und versucht mit Paid Content und einer User-First-Strategie im Lokalen gegenzusteuern. Immer mehr Inhalte der WAZ wandern online hinter die Bezahlschranke. Mit Erfolg.

Die Bezahlmauer bei lokalen Berichten funktioniert. (Bild: WAZ)
Bild: WAZ
Die Bezahlmauer bei lokalen Berichten funktioniert.
"Wir gewinnen in NRW täglich rund 50 neue Digital-Abos. Das stimmt uns zuversichtlich für die Zukunft", sagt WAZ  -Chefredakteur Andreas Tyrock gegenüber dem Medium Magazin  .

Zugleich strukturiert die WAZ ihre lokale Berichterstattung um. Künftig arbeiten Reporter und Editoren getrennt. Die Reporter werden in diesem Modell nur schreiben - mit klarem Fokus auf die Online-Kanäle: "Reporter sind Online-Redakteure. Sie schreiben nicht mehr in Förmchen auf Zeitungsseiten", heißt es im Leitfaden des User-First-Projektes. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Reporter befreit von Produktion und Redigierarbeit mehr und längere Geschichten liefern.

Zurzeit arbeiten die Lokalredaktionen Essen und Velbert nach dem User-First-Prinzip, nach dem 31. März sollen die anderen folgen. Das Projekt schließt auch mit ein, dass die Redaktionen sich auf Themen konzentrieren, die online auf Interesse stoßen. WAZ-Vizechef Alexander Marinos : "Was online funktioniert, funktioniert nicht immer, aber höchstwahrscheinlich auch in Print. Die Zeitung wird jedenfalls nicht schlechter dadurch, dass wir uns nach Online-Themen orientieren. Im Gegenteil."
Preview von Arten von Paywalls, die deutsche Zeitungen online nutzen, um Paid Content zu verkaufen

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214 Zeitungen haben laut Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger   aktuell eine Paywall im Einsatz. Davon setzen 150 auf ein Freemium-Modell. Dabei bleibt ein Teil der Artikel kostenfrei, während der Rest des Online-Angebotes nur nach Erwerb eines Tagespasses oder Abos zugänglich wird.
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