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Frauen und Mobilspiele beflügeln deutsche Games-Branche
07.03.2008 Die Computer- und Videospielebranche in Deutschland kann auf ein Rekordjahr zurückblicken. Das Wachstum hat die Erwartungen für das Jahr 2007 mehr als erfüllt worden, teilte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware mit. Auch für das kommende Jahr rechnet der Verband mit einer weiteren positiven Entwicklung.
Laut den Verband geht der Trend in der Spielebranche weiterhin in Richtung Zielgruppenerweiterung: Immer mehr Frauen können sich für interaktive Unterhaltung begeistern. Während der Anteil von Frauen unter den Spielern von Videospielen 2007 lediglich bei 24 Prozent lag, waren es bei den mobilen Konsolen mit 49 Prozent rund die Hälfte. "Computer- und Videospiele sind in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen", erklärt BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters . Die Zielgruppenerweiterung schlägt sich Wolters zufolge, am deutlichsten bei den mobilen Spielkonsolen nieder. "Hier erreichen wir mit den neuen Spielkonzepten sehr viele neue Kunden, weshalb dieser Bereich auch am stärksten wächst."
Für das erste Halbjahr 2008 geht der BIU von einer weiteren positiven Marktentwicklung aus. Der Abverkauf von Spielkonsolen der neuen Generation sorgt nach Einschätzung des Branchenverbandes für einen weiterhin steigenden Absatz von Videospielen. Besonderes Wachstumspotenzial erwartet man bei Videospielen für stationäre Konsolen.
