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Studie: TV-Werbung wirkungsvoller als Online-Ads

16.10.2015 Auch wenn Videoinhalte mittlerweile in gleichem Umfang auf Smartphones, Tablets und Laptops wie über den Fernseher geschaut werden, sind Verbraucher deutlich empfänglicher für Werbebotschaften aus TV-Spots. Dies legt zumindest eine Studie des Marktforschungsunternehmen Millward Brown   nahe.

 (Bild: SplitShire/Pixabay)
Bild: SplitShire/Pixabay
Für die Studie "AdReaction: Video Creative in a Digital World  " haben die Marketing-Experten das bildschirmübergreifende Videokonsumverhalten von mehr als 13.500 Verbrauchern in 42 Ländern analysiert. Mit Hilfe parallel durchgeführter Copytests an TV-Geräten, Desktops und mobilen Endgeräten wurde der Einfluss der kreativen Gestaltung von Werbespots untersucht. Die Studie liefert Erkenntnisse darüber, wie und wo Werbung wahrgenommen wird, zu welchem Zeitpunkt Verbraucher auf Werbebotschaften reagieren und welche kreativen Ansätze auf den unterschiedlichen Endgeräten am besten funktionieren.

Deutsche schauen täglich fast drei Stunden Video

Laut Studie entfallen in Deutschland 55 Prozent der täglichen Gerätenutzung auf den Konsum von Videoinhalten. Damit schauen deutsche Multiscreen-User im Alter von 16 bis 45 Jahren pro Tag bildschirmübergreifend durchschnittlich 174 Minuten Videos. 58 Prozent der Videoinhalte werden dabei über TV oder On-Demand-TV geschaut, der Rest über mobile Endgeräte. Das Smartphone liegt mit 19 Prozent leicht unter dem globalen Durchschnitt (22 Prozent). Im internationalen Vergleich ist der Anteil der digitalen Videonutzung bei den 16 bis 24-jährigen höher (56 Prozent) als bei den 35 bis 45-jährigen (43 Prozent). Online-Werbevideos sind jedoch speziell in Deutschland unbeliebter als im globalen Durchschnitt. Gegenüber TV-Werbespots sind Verbraucher deutlich aufgeschlossener. Dies liegt unter anderem daran, dass sie beim Videokonsum über das TV-Gerät bereits mit Werbung rechnen.

International betrachtet ist die Mehrheit der Studienteilnehmer davon überzeugt, dass sie größeren Einfluss auf Online-Werbevideos haben als auf klassische TV-Spots (63 Prozent). Dementsprechend reagieren Verbraucher irritiert auf Online-Videos, die sich beispielsweise nicht wegklicken oder schließen lassen.

Skippable Pre-Rolls, (34 Prozent) sowie Skippable Mobile Pre-Rolls (31 Prozent) werden gegenüber Pop-Ups in Apps (14 Prozent) und Non-Skippable Pre-Rolls (15 Prozent), bevorzugt. Das beliebteste Format ist das mobile App-Video, das dem Zuschauer einen Anreiz bietet (49 Prozent), beispielsweise in Form von Belohnungen bei Online-Games.
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Von: Roland Kissling ,  Roland KIssling
Am: 19.10.2015

Werbewirkungsstudie als Befragung?

Diese Studie sagt meiner Meinung nach so gut wie gar nichts aus. Fragt man Konsumenten wie sie Werbung auffassen bzw. wollen, bekommt man eine generelle Stimmungslage.
Wenn schon müsste man hier eine teilnehmende Beobachtung machen, oder gemerkte Werbeinhalte abfragen. Hier gibt es bereits deutlich aussagekräftigeres Material für den deutschen Sprachraum!
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