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EP:Netshop und Toom Baumarkt testen virales Marketing
14.01.2008 EP.Netshop und Toom Baumarkt haben sich erstmals ins Viral-Marketing vorgewagt. Beide Unternehmen koppeln dabei ein Video mit einem Gewinnspiel, werden aber schnell an die Grenzen des viralen Marketings geführt.
"Mit Uschi und Trixi erreichen wir neue Zielgruppen für den EP:Netshop", erläutert Frank Scharmansky, Leiter des EP:Netshops. Bereits nach fast vier Wochen Laufzeit zeige das Viral höhere Responsezahlen als ein vergleichbares Online-Gewinnspiel, das im gleichen Zeitraum 24 Stunden im EP:Netshop verfügbar sei, bewertet Scharmansky den momentanen Zwischenstand.
Zusätzlich wird die Kampagne durch eine Microsite zur Soap unterstützt. Neben Klingeltönen und Screensavern erfährt der Uschi & Trixi-Fan hier mehr über das Vorleben der beiden. Die zweite Folge wird zur Zeit produziert. Bis zum Jahresende sollen noch fünf bis sechs Episoden der "Uschi und Trixi"-Soap folgen.
Weniger Aufwendig wagt der zur Rewe-Gruppe gehörende Toom Baumarkt seinen ersten Schritt ins virale Marketing. In der aktuellen Kampagne "Wow!Aktion" - läuft bis 31.01.2008 - können Nutzer ihre eigenen Selbstbauideen als Video, Foto oder Text festhalten und einsenden. Die Beiträge werden von einer Jury vorselektiert und zu einem späteren Online-Voting bereit gestellt. Der Gewinner erhält einen Einkaufsgutschein im Wert von 5.000 Euro.
Flankiert wird die Aktion durch ein von Toom produziertes Fun-Video, in dem ein fiktiver Teilnehmer seine Selbstbauidee vorstellt. Das Video kann für PC, MAC, iPod und Handys heruntergeladen und verbreitet werden. Analog zum EP:Netshop-Viral wird auch hier am Ende des Films die Aktion mit Internetadresse ausgelobt.
Beide Kampagnen zeigen deutlich die momentanen Grenzen des viralen Marketings auf. Um den nötigen werblichen Druck zu erreichen, sind Virals auf größt mögliche Reichweiten angewiesen. Dies wird am ehesten über die großen Portale wie YouTube , Sevenload , MyVideo oder VideoTube erreicht. Der Nachteil ist jedoch, dass damit interaktive Folgeaktionen, wie etwa Verlinkungen zu Gewinnspielen, Online-Shops oder externen Internetseiten, von den Portalbetreibern unterbunden werden. Dies ist nur durch das Hosting des Virals in Eigenregie zu realisieren und erhöht damit den Marketingaufwand das Viral breit zu streuen.
