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Studie: Mobiles Viralmarketing bei Jugendlichen funktioniert

29.11.2007 Das Potenzial für mobiles Viralmarketing ist enorm. Die Bereitschaft, mobile Werbebotschaften zu empfangen, ist bei Jugendlichen hoch. Welche Inhalte besonders beliebt sind, hat einer aktuelle Studie ermittelt.

 (Bild: photocase.com/LasseSiegmund)
Bild: photocase.com/LasseSiegmund
54 Prozent der Jugendlichen sind offen für Werbebotschaften per Handy. Insbesondere unterhaltende Botschaften (Musik, Klingeltöne oder Eventtermine), aber auch informative Inhalte wie Wetterauskünfte, Kinoprogramm oder Fahrplanauskunft werden dabei von der Zielgruppe gewünscht. Das sind Ergebnisse einer Studie des österreichischen Marketingdienstleisters Fastbridge  , die die Anforderungen und Rahmenbedingungen von Mobile Viral Marketing in der Zielgruppe der 14 bis 29 Jahren analysiert.

Diejenigen, die bereit sind, Werbebotschaften zu empfangen, würden diese auch weiterleiten. Lediglich 34,9 Prozent lehnen dies vollkommen ab. Fast jeder zweite würde die Botschaft an drei bis fünf Personen weiterleiten. Trotz der ohnehin hohen Weiterleitungsbereitschaft könnte diese durch entsprechende Anreize noch gesteigert und - zumindest in gewissem Ausmaß - auch kontrolliert und gesteuert werden. Als Anreize zur Weiterleitung spielen erwartungsgemäß Incentives bei den Befragten eine wichtige Rolle. Bei der Art der Gegenleistung werden vor allem Freiminuten (69 Prozent), Gratis SMS (64 Prozent) und Gratis Downloads von Klingeltönen oder Spielen (48 Prozent) gewünscht.

"Gerade bei jungen Zielgruppen hat sich das Handy zu einem unverzichtbaren Kommunikationselement entwickelt. Telefonieren ist längst nicht mehr die zentrale Funktion, das Handy ist gleichzeitig Instant Messenger, Chat-Room, Fernseher, Spielkonsole, Internet Browser, Kamera und vieles mehr. Das eröffnet auch im Marketing neue Möglichkeiten", erklärt Susanne Kristek , Unit Leiterin von Fastbridge.

592 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 29 Jahren wurden für die Studie im Frühjahr 2007 befragt.
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