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3D-Internet: IBM und Second Life arbeiten an gemeinsamen Standards

von sr

11.10.2007 IBM und Second-Life-Betreiber LindenLab wollen nun Standards für das 3D-Internet der Zukunft definieren.

 (Bild: secondlife.com)
Bild: secondlife.com
"Offene Grenzen für virtuelle Welten": Unter diesem Motto arbeiten IBM   und LindenLab  , Betreiber der 3D-Welt Second Life   nun an einem gemeinsamen Standard für Avatare. Geplant ist laut Medienberichten   von US-amerikanischen Tageszeitungen, dass künftig Internetnutzer mit einem Avatar aus einer 3D-Welt wie Second Life einfach in eine andere 3D-Umgebung wechseln können. Bislang müssen Internetnutzer für jede 3D-Welt einen eigenen Avatar schaffen.

Interoperabilität gewinnt im 3D-Web enorm an Bedeutung. Neben IBM planen auch Unternehmen wie MTV   oder TV-Produktionsfirma Endemol   eigene virtuelle Welten. Nutzern würde es hier sehr entgegen kommen, wenn sie nicht für jede neue 3D-Welt einen eigenen Avatar anlegen müssten, sondern einfach von VR-Umgebung zu VR-Umgebung mit einem einzigen Avatar wechseln könnten.

Dass LindenLab und IBM Standards für das 3D-Internet definieren werden, war abzusehen: Bereits im April 2007 erklärte Robin Harper , Vice President Community Development and Support bei LindenLab, dass Nutzer von Second Life langfristig ihre Avatare auch in anderen Online-Anwendungen nutzen werden können. Und laut IBM gilt 3D-Web ohnehin als "das Internet der Zukunft".
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