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Second Life: Warum sich Projekte im 3D-Web weiter lohnen
12.02.2008 Immer mehr renommierte Unternehmen verlassen Second Life. Mit der Deutschen Post hat nun auch ein prominenter deutscher Vertreter in der virtuellen Lebenswelt die Segel gestrichen. Ein fataler Entschluss, urteilen Agenturen mit Erfahrungen im 3D-Web. Denn eine Präsenz in Second Life kann sich unter bestimmten Voraussetzungen nach wie vor rechnen.
Dennoch zieht die Post eine positive Bilanz: "Wir haben Second Life als eine Art Forschungslabor, eine Experiment für die Zukunft gesehen", urteilt Bensien. Zudem habe die Post ihre Ziele in Second Life erreicht. Man wisse nun wie Online-Welten funktionieren und welche Anforderungen Unternehmen hier erfüllen müssten. Trotz des Ausstieges glaubt die Post, "dass 3D-Welten Zukunft haben".
Die deutsche Post ist nicht das erste Unternehmen, das der virtuellen 3D-Welt den Rücken kehrt. Namenhafte Unternehmen wie Adidas oder die Automarke Pontiac haben ebenfalls ihr Engagement in Second Life bereits eingestellt.
Weiter fest davon überzeugt, dass 3D-Web "mittel- und langfristig gesehen ein fester und wichtiger Bestandteil im digitalen Marketing-Mix wird", ist Christoph Ringwald, Unternehmenssprecher des Multimedia-Dienstleister Pixelpark . Er merkt zwar auch einen Rückgang der aktiven Nutzer in der virtuellen Lebenswelt. Was ihn aber nicht weiter stört: "Einer längeren Anlaufphase folgt der Hype, an dessen Ende eine deutliche Reduktion des Interesses folgt, um danach auf einer kleineren Basis wieder wachsen zu können."
Ringwald kann verstehen, warum viele Unternehmen von Second Life enttäuscht sind. Sie machen ihm zufolge den Fehler, dass sie Second Life als Vertriebskanal sehen, der sofort Gewinn abwerfen muss. Bei Second Life gehe es aber um Strategisches, um mehr über 3D-Internet zu erfahren: "Unternehmen können hier üben und experimentieren, wie virtuelle Welten funktionieren."
Auch Stefan Weiß von dem Münchner Beratungsunternehmen |Futurelab Consulting|
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