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Virtual Life: Wie Bym.de seine Nutzerinnen an die Community binden will
28.04.2008 Obwohl virtuelle Welten für viele webzwonullige Unternehmen nach wie vor eine Spielwiese für zukünftige Marketing- und Vertriebskonzepte bildet, halten Avatare auch außerhalb von Second Life verstärkt Einzug in Communities. Das Verlagshaus Gruner+Jahr möchte damit nun seine Nutzer enger an sich binden.
Die Besucherinnen der Webseite werden in Form von 'Weblin-Avataren' füreinander sichtbar. Sie suchen sich mittels der Software eine Figur aus, mit der sie im Netz sichtbar unterwegs sind und ihre Meinung austauschen können. Ausdrucksformen dieser Figuren sind kleine Sprechblasen, private Gespräche (Chats) oder animierte Gesten, die die Körpersprache und Mimik aus dem realen Leben virtuell abbilden.
Das weibliche Kommunikationsverhalten "wollten wir noch besser in unser Magazin integrieren", erklärt Dominik Plettner G+J Women New Media. Jede Webseite wird mit Weblin zum möglichen Treffpunkt der Avatare und funktioniert auf allen Webseiten. So erkennen sich registrierte Bym.de-Nutzer nicht nur innerhalb der eigenen Community, sondern beispielsweise auch auf YouTube , Google , Ebay oder StudiVZ . Die Avatarwelt finanziert sich durch Online-Werbung, ein Premium-Modell und dem Verkauf von virtuellen Gegenständen. Auf Bym.de sind aber keine Monetarisierungsstrategien geplant.
"In der Realität begegnen sich so oft Menschen mit ähnlichen Interessen", weiß Christine Stumpf Geschäftsführerin der Weblin-Entwicklerfirma Zweitgeist . Den Avatar-Dienst gibt es schon seit längerem. Weblin ist eine Weiterentwicklung von WebMobs (iBusiness berichtete).
