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KarstadtQuelle: ECommerce soll Versandhandelssegment retten
15.11.2005 (iBusiness) Die KarstadtQuelle AG hat heute ihr Versandhandelsgeschäft strategisch neu positioniert. In Zukunft soll der Internethandel den defizitären Versandhandel sanieren. Um das zu erreichen, wird der Konzern sein Neckermann-Internetangebot jetzt auch für externe Händler öffnen.
Mit der strategischen Neuausrichtung reagiert KarstadtQuelle auf den ECommerce-Erfolg von Neckermann. In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 ist das ECommerce-Geschäft von Neckermann um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Im selben Zeitraum ist aber der Umsatz im ganzen Versandhandel des Konzerns um acht Prozent von 5,4 Millionen Euro auf 4,9 Millionen Euro gefallen.
In einem ersten Schritt wird der Konzern zum Januar 2006 den Neckermann-Versand in Neckermann.de umbenennen. Der Online-Shop wird zudem zur offenen Vertriebsplattform für externe Partner ausgebaut. Diese sollen auf Neckermann.de in Zukunft ihre Waren auf Provisionsbasis verkaufen. Neckermann.de wird dabei den gesamten Bestellprozess abwickeln und die Aufträge an die Partner weiterleiten.
Der Versandhandel der KarstadtQuelle AG besteht daher künftig aus Neckermann.de (Frankfurt/Main) und Quelle (Fürth). Verantwortlich für die Versandhandelsgeschäfte von KarstadtQuelle ist ab Januar 2006 Konzernvorstand Marc Sommer (43), der bislang die in- und ausländischen Clubgeschäfte der Bertelsmann AG führte. Geschäftsführer der künftigen Neckermann.de GmbH sind Harald Gutschi und Bernd Oppenrieder.
