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KarstadtQuelle räumt Fehler bei der ECommerce-Strategie ein

von sr

31.10.2006 (iBusiness) Hart ins Gericht geht KarstadtQuelle-Vorstand Marc Sommer jetzt mit der konzerneigenen ECommerce-Strategie. Auf dem Versandhandelskongress hat Sommer "entscheidende Fehler" in der Vergangenheit ausgemacht.

"Wir haben Fehler gemacht, die den Versandhandel in den vergangenen Jahren stark unter Druck gesetzt haben": Das ist das Fazit einer Rede von Marc Sommer, die der Vorstand 'Versand' von KarstadtQuelle   auf dem soeben zu Ende gegangenen Deutschen Versandhandelskongress   in Wiesbaden gehalten hat. In Punkto E-Commerce hat der Konzern laut Sommer "entscheidende Fehler" begangen.

Sommer erklärt: "Der Versandhandel hat die Wirkungen der neuen Technologien auf sein Geschäftsmodell unterschätzt und zu spät reagiert." So sei zwar der Konzern "frühzeitig" im Internet vertreten gewesen, allerdings ohne die "Marken zu pflegen und weiterzuentwickeln." So hätten sich die Marken von Quelle  , Karstadt   und Neckermann   verwischt, in der "irrigen Annahme, allen alles bieten zu müssen."

Die Folge: Der Benchmark für Transparenz und Service im Internet-Geschäft ist laut Sommer nicht von den Versandhändlern gesetzt worden: "Ehemals branchenfremde Unternehmen sind jetzt die Spitzenreiter im E-Commerce", beklagt er. Um seine Marken zu stärken, macht der Konzern daher jetzt mobil: Neckermann wird laut Sommer mit "provokanten Marketing-Aktionen im Netz vertreten sein, die eine deutlich jüngere Zielgruppe ansprechen." Die Onlineshops des Konzerns sollen zudem künftig zu "Lebenswelten und Milieus" werden.

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