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AGOF: Streit über 'Internet Facts' geht in die nächste Runde
31.05.2006 (iBusiness) Weiter geht der Streit um die Online-Reichweitenmessung 'Internet Facts' der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF): Selbige hat zwar jetzt ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AGMA) erklärt. Der AGMA scheint diese Erklärung aber nicht zu reichen.
In der AGMA sind die deutschen Verkäufer und Käufer von Medialeistungen in allen Mediengattungen zusammengeschlossen. Alle Mitglieder haben ein Veto-Recht und können Einspruch erheben, wenn ihrer Meinung beispielsweise nach eine Erhebungsmethode nicht ganz einwandfrei ist.
OMG-Sprecher Hans Kratz hatte gegenüber der iBusiness-Redaktion erklärt, dass es einige "ungeklärte Fragen" rund um die AGOF-Online-Reichweitenmessung 'Internet Facts' gebe. Laut Kratz hätte die AGOF es daher gerne, wenn die AGMA die 'Internet Facts' akzeptiert, die AGMA-Mitgleider aber möglichst nicht daran rütteln können.
"Wir streben weiterhin eine Kooperation mit der AGMA und die Akzeptanz durch die AGMA an", hat jetzt der AGOF-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Dittrich erklärt. Allerdings will die AGOF nur den "seit über zwei Jahren offen und transparent geführten Dialog über die Internet Facts mit der AGMA weiter fortsetzen". Der AGMA wird das aber wohl nicht reichen. Denn laut AGMA-Geschäftsführer Jürgen Wiegand ist der Streitpunkt 'Internet Facts' weiter "ungeklärt". Wiegand betont daher noch einmal, dass es nicht sein kann, dass die AGMA zwar die Internet Facts methodisch nicht diskutieren, anderersites aber den 'Internet Facts' den "Stempel der AGMA" geben soll. Der Streit, so scheint es, wird daher noch eine Weile weiter gehen.
