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Onlinewerbung: GWA und AGOF streiten über 'Internet Facts'
23.05.2006 (iBusiness) Mit den 'Internet Facts' will die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) eine neue Methode für die Online-Reichweitenmessung etablieren. Anscheinend will die AGOF dieses Ziel mit aller Macht erreichen. Was dem Gesamtverband der Kommunikationsagenturen (GWA) so gar nicht in den Kram passt.
Laut OMG-Sprecher Hans Kratz gibt es einige "ungeklärte Fragen" rund um die Erhebungsmethode zu den Internet Facts. Die AGOF aber wolle sich künftig "dem professionellen Votum der Nutzer in der ag.ma" durch eine "eigenständige Weiterentwicklung" entziehen. Kartz zufolge will demnach die AGOF zwar weiter in der ag.ma bleiben, allerdings sollen deren Mitglieder die Erhebungsmethode rund um die Internet Facts nicht in Frage stellen. "Diese Online-Reichweiten-Studie findet aber ohne die Einbindung und Entscheidung ag.ma-Mitglieder keine Akzeptanz bei den Werbungtreibenden und Agenturen", warnt Kratz.
Die AGOF wiederum zeigt sich jetzt über die "Vorgehensweise von OMG und GWA" erstaunt. AGOF-Sprecherin Nadja Elias: "Wir legen Wert auf die Feststellung, dass der OMG und der GWA bislang keinerlei offizielle Stellungnahme der AGOF zur künftigen Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit der ag.ma vorliegen." Allerdings will die AGOF weiter ihre "Vorschläge und Standpunkte im Hinblick auf die weitere Ausgestaltung der Zusammenarbeit" mit der ag.ma diskutieren. Für eine weitere Stellungnahme ist Elias auf Nachfrage der iBusiness-Redaktion allerdings nicht bereit.
