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Anti-GAFA-Strategien (I): Die Anti-Google-Strategie

12.04.2016 Google, Amazon, Facebook und Apple: Von mindestens einem der 'GAFA'-Konzerne hängt jede Web-Marke irgendwie ab. Doch alle haben Schwächen, die Wege aus der Abhängigkeit eröffnen. Mit einer Ausnahme.

Die Anti-Google-Strategie
Die gute Nachricht für frustrierte Advertiser: Google ist nicht alles. Nutzer suchen in Unmengen an Quellen nach Content - auch dort kann man nach Leads und Kunden suchen.
Die gute Nachricht für frustrierte Advertiser: Google ist nicht alles. Nutzer suchen in Unmengen an Quellen nach Content - auch dort kann man nach Leads und Kunden suchen. (Grafik: HighText Verlag)
Immer wieder gibt es humoristisch anmutende, aber vollkommen ernst gemeinte Ratgeber, die einem nahelegen: 'Wenn du nicht von Google abhängig sein willst, werbe doch bei einer anderen Suchmaschine!'. Toller Tipp - da kann man statt Googles deutschen 94-Prozent-Marktanteil wählen zwischen
  • den 4,3 Prozent Nutzern von Bing  
  • dem einen Prozent Nostalgikern, die sich bei Yahoo   rumtreiben und
  • den 0,1 Prozent Nutzern, die wohl aus Versehen irgendetwas in den T-Online-Suchschlitz   eingegeben haben
(Für monatlich aktualisierte Suchmaschinenanteile besucht der geneigte Marketer beispielsweise SEO-United   ).

Tatsächlich ist der beste Weg, sich aus einer Abhängigkeit von Google zu lösen, genau der Weg, den die Suchmaschine selbst immer wieder Marken nahelegt: Seid relevant, habt guten Content und sprüht eure Botschaft an jede Wand im Web - emanzipiert euch von bloßer Suchmaschinenpräsenz und der damit verbundenen Neigung zu Suchmaschinen-Manipulation (auch SEO genannt). Um wen der Nutzer nicht herumkommt, im Mainstream wie in der Nische, um den kommt Google nicht herum. Marken müssen Botschaften in Social Media hinterlassen, offline überzeugen, gute Inhalte auf der Seite haben - das schafft gleichermaßen Freiheit von Google und zahlt paradoxerweise dennoch auf das Google-Ranking ein.

Denn Google ist schon lange nicht mehr der einzige relevante Kanal auf dem Nutzer suchen - es bietet sich eine Vielzahl von Alternativen an. Die Anti-Google-Strategie müsste eher Anti-SEO-Strategie heißen, da sie Marken aus dem Wettrüsten der Suchmaschinentrickser befreit - und in einem Wort lautet sie: Markenaufbau. Das honorieren die Nutzer, das mag Google. Und Google ist ja - das vergisst man leicht - von der Relevanz der gefundenen hochkarätigen Inhalte abhängig.
Thema:

Anti-GAFA-Strategien: Wie wir Google, Amazon, Facebook und Apple besiegen können

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Auch Kleine haben eine Chance gegen die Großen: Tom gegen Jerry oder David gegen Goliath sind beliebte Beispiele. Es braucht nur die richtige Strategie (Bild: Pixabay/CC0)
Bild: Pixabay/CC0
Auch Kleine haben eine Chance gegen die Großen: Tom gegen Jerry oder David gegen Goliath sind beliebte Beispiele. Es braucht nur die richtige Strategie
1. Teil: Anti-GAFA-Strategien (I): Die Anti-Google-Strategie 2. Teil: Anti-GAFA-Strategien (II): Die Anti-Amazon-Strategie 3. Teil: Anti-GAFA-Strategien (III): Die Anti-Facebook-Strategie 4. Teil: Anti-GAFA-Strategien (IV): Die Anti-Apple-Strategie

Kommentar von Sebastian Halm

Die GAFA-Lektion

Lernen kann man von den großen Vier, dass Bindungen eine große Kraft ausüben.

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Sebastian Halm (HighText Verlag OHG)
Bild: HighText Verlag OHG
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