Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
E-Voting-Studie: Deutschland ist in Sachen digitale Stimmabgabe gut aufgestellt
19.08.2008 In den USA können die Bürger schon seit einigen Jahren ihre Stimme über interaktive Terminals abgeben. Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie 31 Demokratien für E-Voting schon jetzt gerüstet sind.
In die Berechnung des Index flossen unter anderem die Bereitschaft der Bevölkerung und auch die technischen, politischen und rechtlichen Voraussetzungen mit ein. So spielt beispielsweise eine Rolle, welcher Anteil der Bevölkerung über einen heimischen Internetanschluss verfügt. Für Deutschland wurde die geplante Einführung eines Personalausweises berücksichtigt, der eine digitale Unterschrift ermöglicht. Deutschland liegt dabei mit einem Index-Wert von 59,07 auf Platz acht. Angeführt wird die Liste von Großbritannien mit 70,60 Indexpunkten. Es folgen die USA (66,68) und Estland (66,60). Schlusslicht bildet Zypern mit nur 28,17 Punkten.
Allerdings hat die Mehrheit der Bevölkerung immense Vorbehalte gegen die digitale Stimmabgabe. Die Systeme seien zu anfällig gegenüber Manipulationen, ist das Hauptargument. So könnte beispielsweise mit Hilfe eines Trojaners das Voting-System so manipuliert werden, dass der Wähler Partei A anklickt, jedoch Partei B über das Internet übermittelt wird. Die österreichischen Experten gehen allerdings davon aus, das durch E-Voting das Thema Volksentscheide und direkte Demokratie stärker in die öffentliche Diskussion geraten werde. Befürworter der digitalen Wahl führen immer wieder die geringen Kosten im Vergleich zum klassischen Verfahren mit Stimmzetteln an.
