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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
EU führt Regeln für die Kennzeichnung von KI-Inhalten ein
11.06.2026 Ab August müssen Deepfakes und bestimmte KI-generierte Inhalte in der Europäischen Union klar gekennzeichnet werden. Die EU-Kommission hat dazu einen Verhaltenskodex veröffentlicht, der Unternehmen bei der Umsetzung der neuen Transparenzpflichten unterstützen soll.
Künftig müssen Deepfakes sowie KI-generierte oder mithilfe von KI bearbeitete Texte, die Themen von öffentlichem Interesse betreffen, eindeutig als solche gekennzeichnet werden. Ziel ist es, NutzerInnen besser erkennen zu lassen, ob Inhalte von künstlicher Intelligenz erstellt oder verändert wurden.
Zusätzlich sieht das KI-Gesetz Informationspflichten für interaktive KI-Systeme vor. NutzerInnen müssen darüber informiert werden, wenn sie mit einem Chatbot oder einem vergleichbaren KI-System kommunizieren. Nach Angaben der Kommission sollen die Transparenzanforderungen das Risiko von Täuschung und Manipulation verringern und das Vertrauen in KI-Anwendungen stärken.
Henna Virkkunen , Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, erklärt: "Die Europäerinnen und Europäer haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob das, was sie sehen, hören oder lesen, von KI erstellt oder verändert wurde."
