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Kaum Mut zur Disruption: Innovationskultur in deutschen Unternehmen Fehlanzeige

16.07.2019 In Zeiten von hohem Wettbewerbsdruck, Digitalisierung und sich schnell ändernden Kundenanforderungen sind Innovationen eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg, darin sind sich die Führungskräfte deutscher Firmen einig. Allerdings verfolgen deutsche Unternehmen Innovationen nicht diszipliniert und ambitioniert genug.

 (Bild: geralt / pixabay.com)
Bild: geralt / Pixabay
In der aktuellen Studie der Unternehmensberatung AXXCON zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser "Innovationskultur in deutschen Unternehmen: Halbherzige Initiativen oder ambitioniert in die Zukunft?" erklären 84 Prozent der 200 befragten Geschäftsführer, IT-Leiter und Verantwortlichen für das Business Development aus verschiedenen Branchen, dass Innovationen in ihrem Unternehmen eine sehr große oder eher große Rolle spielen. Allerdings haben weniger als ein Drittel der Unternehmen ihre Zielsetzung für den aktuell verfolgten Innovationsansatz vorab klar definiert. 68 Prozent der Befragten erklären stattdessen, die Zielsetzung habe sich eher im Laufe der Zeit ergeben.

Nur die Hälfte der Unternehmen verfügt über einen eigenen Innovationsbereich

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n Zeiten von hohem Wettbewerbsdruck, Digitalisierung und sich schnell ändernden Kundenanforderungen sind Innovationen eine wichtige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Allerdings – so zeigen die Ergebnisse der Umfrage ebenfalls deutlich – fehlt es den Firmen bei der Umsetzung dieser Erkenntnis an Konsequenz und einer stringenten Ausrichtung.
(chart: AXXCON)
Ebenfalls für eine halbherzige Vorgehensweise beim Thema Innovation spricht: Lediglich die Hälfte der befragten Unternehmen verfügt über einen eigenen Bereich, in dem das Thema Innovation organisatorisch verortet ist. An diesem Punkt hängen die Antworten jedoch stark von der Unternehmensgröße ab. Von den Firmen mit einem Umsatz unter 100 Millionen Euro haben sogar 63 Prozent keinen eigenen Bereich, bei den Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro sind es lediglich 26 Prozent. Insgesamt gibt es in 31 Prozent der Unternehmen ein eigenes abteilungsübergreifendes Team, das sich um das Thema Innovation kümmert. 19 Prozent haben eine eigene Abteilung, 14 Prozent eine Stabsstelle und zwei Prozent eine eigens dafür gegründete Firma (Mehrfachnennungen waren möglich). Die Studie zeigt: Unternehmen, die einen eigenen Innovationsbereich haben, messen Innovationen insgesamt eine höhere Bedeutung zu. Zudem definieren sie mit 43 Prozent eher Ziele für ihre Innovationsvorhaben als die Vergleichsgruppe mit nur 16 Prozent - einem alarmierend niedrigen Wert.

Auch bei der Wahl der Innovationsarten weist die Studie auf Defizite hin. Denn während sich die meisten Unternehmen wie erwartet auf Prozess- und Produkt-Innovationen konzentrieren (89 bzw. 73 Prozent), wird an Daten-Innovationen mit 54 Prozent und Plattform-Innovationen mit 39 Prozent vergleichsweise wenig gearbeitet. Auf diese Weise würden die Unternehmen die Chance auf wirklich bahnbrechende und gewinnbringende Innovationen verspielen.

Schwache Umsetzung: Bei den Ergebnissen sinkt die Euphorie deutlich

In den in der Befragung deutlich gewordenen Versäumnissen der Vergangenheit sehen die Studieautoren auch den Grund dafür, dass die Zufriedenheit der Unternehmen mit der bisherigen Erreichung der Innovationsziele zu wünschen übrig lässt. So ist die Steigerung von Kundennutzen und Kundenzufriedenheit das Ziel, dem die Unternehmen mit 60 Prozent am häufigsten "eine sehr große Rolle" beimessen, gefolgt von der Erhöhung des Umsatzwachstums mit 48 Prozent. Die Erschließung neuer Märkte liegt bei 31 Prozent und die Verbesserung des Recruitings bei 17 Prozent. Geht es um die Qualität der Ergebnisse, geben jedoch nur 17 Prozent an, "sehr zufrieden" mit der Steigerung des Kundennutzens zu sein, beim Umsatzwachstum sind es 15 Prozent.

(Autor: Susan Rönisch )

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