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Bankenkrise: Angst um den Job läßt Social Networks boomen
08.10.2008 Aktuelle Nutzerzahlenauswertung zeigen: In beruflich ausgerichteten Social Networks steigt die Aktivität von Mitgliedern aus der Finanzbranche. Beim Netzwerk Linkedin hat sich in den letzten sieben Wochen ihre Zahl verdoppelt. Und: ihre Networking-Aktivität stieg allein in den letzten zwei Wochen um 50 Prozent. Zwei von fünf Social-Network-Mitgliedern sehen ihre Jobs zunehmend gefährdet.
Demnach verdoppelte sich die Zahl der LinkedIn Mitglieder aus der Finanzbranche in den letzten sieben Wochen. Auch die Networking-Aktivitäten der Finanz-Entscheider haben sich auf LinkedIn in den letzten 14 Tagen rasant gesteigert und wuchsen um 50 Prozent.
Eine jüngste Umfrage unter rund 28.000 LinkedIn Mitgliedern in Zusammenarbeit mit dem Content-Partner CNBC spiegelt zudem die verunsicherte Stimmung der weltweiten Finanz-Berater und Banker wider: 42 Prozent der Befragten sehen ihren Arbeitsplatz aufgrund der aktuellen Finanzkrise in Gefahr, Angestellte aus den höheren Führungsebenen sind dabei besonders skeptisch (44,3 Prozent). Und: Je älter die befragten Community-Mitglieder sind, um so größer die Furcht vor dem Jobverlust. Sind es bei den 18- bis 24jährigen 30 Prozent, so sind es bei den über 55jährigen schon 57 Prozent, die ihren Job in Gefahr sehen. Auch sehen Frauen (50,1 Prozent) ihren Job überdurchschnittlich oft in Gefahr.
"Die Ergebnisse unserer weltweiten Umfrage zeigen die enormen Zukunftsängste, die von der aktuellen Finanzkrise hervorgerufen werden", so Kevin Eyres , European Managing Director bei LinkedIn. Die Studie mache aber auch deutlich, dass Online-Networking gerade in Krisenzeiten immer wichtiger wird. So stieg die Nutzung der persönlichen Empfehlungsfunktion bei LinkedIn um 14 Prozent, die Zahl der verschickten Einladungen wuchs um 10 Prozent und Neuanmeldungen verzeichneten eine Steigerung um 17 Prozent. Zudem stieg die Zahl der Verbindungen unter den LinkedIn-Mitgliedern um 21 Prozent.
