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E-Commerce: Kunden sorgen sich um Datensicherheit

von sr

06.12.2006 Shopbetreiber müssen einer aktuellen Studie zufolge umfassend über das Thema Datenschutz aufklären. Das sorgt für zufriedene Kunden und birgt ein enormes Marketing-Potenzial für Händler: Denn selbst skeptische Kunden sind dazu bereit, persönliche Daten zu verraten, wenn ihnen Online-Händler im Gegenzug dafür besondere Service-Leistungen anbieten können.

Onlineshop-Betreiber sollten unbedingt Strategien entwickeln, um das Vertrauen der Verbraucher in den elektronischen Handel zu stärken. Das ist das Fazit der Studie 'E-Shopping-Trend' von dem Hamburger Markforschungsinstitut Novomind  . Demnach hat jeder zweite deutsche Onlineshopper Angst vor einem unzureichenden Datenschutz im Web. Insbesondere die weiblichen Konsumenten sind skeptisch: Mehr als die Hälfte der Frauen erwartet daher, dass die gemachten Angaben beim Online-Händler verbleiben. Zum Vergleich: Nur 46 Prozent der Männer stehen der Weitergabe der persönlichen Informationen kritisch gegenüber.

Aber selbst wenn sich Verbraucher beim Thema Datenschutz im Allgemeinen eher skeptisch zeigen: Für Extra-Dienste beim Interneteinkauf sind Online-Shopper dann doch bereit, persönliche Daten offenzulegen. So kann sich knapp jeder dritte Online-Shopper vorstellen, einem Kundenclub eines Shopbetreibers persönliche Daten zu verraten: Vorausgesetzt, dass man dafür im Gegenzug besondere Dienstleistungen kostenfrei erhält. Knapp vier von zehn Onlineshoppern aus der Altersgruppe der 31- bis 40-Jährigen sind für eine Offenlegung persönlicher Daten bei einem Club-Beitritt zu haben. Jugendliche zeigen sich gegenüber dem Informationsbedarf der Internetkaufleute sogar noch aufgeschlossener: Rund die Hälfte von ihnen würde den Online-Unternehmen für die kostenfreie Nutzung von Sonderdiensten, private Daten zur Verfügung stellen.

Für die Studie 'E-Shopping-Trend 2006' hat Novomind im Juni 2006 zusammen mit der Wirtschaftswoche   und dem Handelsblatt   über 500 deutsche Onlineshopper befragt.
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