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Studie: Web 2.0-Engagement europäischer Unternehmen noch chaotisch

von dh

15.10.2007 Einer Studie zufolge wissen europäische Unternehmen die Funktionen, die Web 2.0 bietet, noch nicht richtig für sich zu nutzen. Nur soweit herrscht Klarheit in der Führungsetage: Der Kommunikation mit den Kunden würde es gut tun.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
BEA Systems   hat europäische Unternehmen befragt: Führungskräfte aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und Norwegen gaben ihre Einschätzung zum Thema Web 2.0 ab.

Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) geben an, dass die Zurückhaltung gegenüber Web-2.0-Funktionen meist an fehlendem Verständnis im Hinblick auf Businessvorteilen und Geschäftserfolg liegt. Nur 23 Prozent glauben an eine "Überforderung", die der Aufwand der Content-Verwaltung mit sich bringt. Nur jeder Fünfte denkt, dass es an Bedenken über die Sicherheit liegt, dass keine Interaktionsfunktionen eingesetzt werden.

Die Vorteile, die im Web 2.0 verborgen sind, werden von Unternehmern aber wohl wahrgenommen: Für 41 Prozent ist klar, dass die Interaktion mit den Kunden damit vereinfacht wird; 31 Prozent erhoffen sich Erleichterung der internen Zusammenarbeit und 28 Prozent sehen Community-Funktionen in der Zusammenarbeit mit Partnern als ideale Einsatzmöglichkeit.

Bei den - schon realisierten oder demnächst eingesetzten - Features stehen Web Services auf Platz eins der Wunschliste. Vermehrt investieren wollen die befragen Unternehmer in den nächsten zwölf Monaten in Podcasts (26 Prozent), RSS-Dienste (15 Prozent sowie in Wikis und Collaborations (je 14 Prozent). Blogs und Mashups scheinen von den Unternehmen nicht präferiert werden - mit nur zehn (Blogs) oder gar nur drei (Mashups) Prozent Wahrscheinlichkeit wird in den nächsten Monaten darin investiert.
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