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Opt Out für Yahoo-Nutzer - Panne bei Infos

11.08.2008 Das House Energy and Commerce Committee macht derzeit der Internetwirtschaft Dampf in punkto Targeting. Yahoo verspricht, Nutzern ab Ende August den Ausstieg aus der personalisierten Werbung - und die entscheidende Info-Website mit den FAQs über Onlinewerbung entpuppt sich als kaputte Link-Sackgasse.

 (Bild: SXC.hu/Vincitrice)
Bild: SXC.hu/Vincitrice
Datenschutz und Werbung sind ein heißes Eisen; versprochene, aber fehlende Informationen sind jedoch ungeschickte Methoden, sich dem Informations- und Regulierungsbedarf der Legislative zu entziehen und den Nutzern Offenheit zu zeigen. Nachdem der US-Kongress   sich bei Yahoo   über personalisierte Werbung, Information der Nutzer und die Ausstiegsverfahren der Kunden in einer Anfrage informieren wollte, antwortete das Unternehmen nun in einem seitenlangen und informationsarmen Schreiben  .

Allerdings gab Yahoo dem House Energy and Commerce Committee   das versprechen, dass die Nutzer bald selbst entscheiden können, ob sie personalisierte Werbung sehen wollen. Die Antwort an den Kommitteevorsitzenden John Dingell wirkt ein bisschen schnell gestrickt; Yahoo möchte wohl Zeit gewinnen, um die Opt-Out-Variante überall korrekt anzeigen zu lassen. Bisher ist die Option in den Privacy-Einstellungen noch nicht zu finden. Darüber hinaus kann sich auch Kongressmitglied Dingell derzeit kaum ein dezidiertes Bild machen: Wer derzeit unter dem von Yahoo angegebenen Link   nach Informationen klickt und unter 'learn more' mehr über personalisierte Werbung lernen möchte, landet auf dem digitalen Abstellgleis - der Link führt ins Nirvana.

Die Kongressmitglieder und die Nutzer müssen sich also wohl bis Ende des Monats gedulden. Alternativ können sie auf den Websites des Interactive Advertising Bureau   und der Network Advertising Initiative   informieren, bei denen Yahoo Mitglied ist. Nach Angaben von Yahoo haben sich im Juli 2008 rund 75.000 Nutzer auf den Opt-Out-Seiten des Privacy Centers von Yahoo informiert.
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