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Wie sich Zustellengpässe in der Peak Season vermeiden lassen

12.11.2021 Vor dem Black Friday und dem anlaufenden Weihnachtsgeschäft bereiten sich Onlineshops auf die betriebsamste Zeit des Jahres vor. In diesem Jahr sollten sich Händler auf einen Anstieg des Paketvolumens um bis zu 109 Prozent einstellen. Vier Tipps, wie sich Zustellengpässe in der Peak Season vermeiden lassen.

 (Bild: Tumisu/Pixabay)
Bild: Tumisu/Pixabay
Auch wenn die traditionellen Feiertage im Dezember liegen, nehmen Warenbestellungen bereits im November kontinuierlich zu. Auch für dieses Jahr wird eine deutliche Zunahme des Paketversands schon ab dem 11. November erwartet, wenn mit dem Singles Day die diesjährige Peak Season am Jahresende startet. Der erste Höhepunkt wird dann während der "Black Week" folgen: Für die Woche des Black Fridays wird ein um 84 Prozent höheres Paketaufkommen im Vergleich zu den Normalzeiten prognostiziert, so die Berechnungen der All-In-One-Versandplattform Sendcloud zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Da viele Verbraucher ihre Weihnachtsgeschenke aber erst im Dezember bestellen, werden die Bestellungen auch danach weiter zunehmen.

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Vor Weihnachten wird der Online-Versand um 109 Prozent steigen.
(chart: Sendcloud)
In der Woche vor Weihnachten wird das Paketaufkommen dann seinen absoluten Spitzenwert erreichen: Für Deutschland wird dieses Jahr in der Vorweihnachtswoche ein Anstieg von 109 Prozent mehr Paketen als in anderen Wochen erwartet. Während der Weihnachtswoche sinkt das Volumen dann wieder auf ein normales Niveau - was darauf hindeutet, dass die meisten Verbraucher ihre Geschenke zumindest etwas im Voraus bestellen. Sendclouds CEO und Co-Founder Rob van den Heuvel 'Rob van den Heuvel' in Expertenprofilen nachschlagen hat Tipps zusammengetragen, die Shopbetreiber für eine optimale Vorbereitung auf die Peak Season in diesem Jahr beherzigen sollten:


1. Risikoverteilung - nicht alles auf eine Karte setzen!

Viele Händler arbeiten bei der Zustellung ihrer Pakete noch immer mit lediglich einem einzigen Paketdienst zusammen. Das mag auf dem ersten Blick komfortabel erscheinen, entpuppt sich aber oft als sehr riskant. Ganz gleich, ob Händler Pakete über einen kleinen oder einen großen Paketdienst versenden - jeder hat nur eine bestimmte Kapazität zur Verfügung. Das bedeutet, dass das Liefernetz im Hochbetrieb überlastet sein kann. Dies führt zu Verspätungen oder, im schlimmsten Fall, sogar dazu, dass der Paketdienst keine neuen Pakete mehr annehmen kann. Es lohnt sich daher, vorbereitet zu sein und schon im Vorfeld über einen alternativen Anbieter zu verfügen.

2. Vorausschauende Kundenkommunikation - vor allem bei Verzögerungen

In der Hochsaison steht nicht nur das Lager unter hohem Druck, auch der Kundendienst ist oft überlastet. Händler sollten daher in jedem Fall vermeiden, dass sich ihr Support-Team in dieser Zeit auch noch mit dem Versandstatus von Paketen herumschlagen muss. Sie können dem vorbeugen, indem sie die Aktualisierungen der Sendungsverfolgung automatisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass ihre Kunden ein Update erhalten, falls sich ihre Sendung verzögert. Da es in der Weihnachtszeit immer wieder vorkommen kann, dass sich Pakete verspäten, sollten Händler ihre Kunden frühzeitig darüber informieren.

3. Flexible Versandoptionen für erfolgreichere Zustellung

Es kommt häufig vor, dass ein Zusteller an der Haustür des Kunden klingelt, aber niemanden antrifft. Werden Zustellversuche verpasst und die Pakete dann an eine Paketstation oder manchmal sogar direkt an den Absender zurückgeschickt, führt das sowohl auf Kundenseite als auch bei den Einzelhändlern zu einer hohen Frustration. Bieten Online-Händler ihren Kunden aber schon im Vorfeld flexible Versandoptionen oder sogar eine Wunschtag-Zustellung an, lässt sich diese Situation verhindern. Bei einer flexiblen Kaufabwicklung kann der Kunde nämlich seine Lieferzeit selbst auswählen oder sich direkt für die Lieferung an einen bestimmten Abholort entscheiden. Dies steigert die Chancen auf eine erfolgreiche Zustellung schon im ersten Versuch deutlich.

4. Extra-Tipp: Zustelloptionen um Abholstellen erweitern

Bei der Nutzung von Servicestellen, beispielsweise Paketstationen als Abholstellen, beträgt die Zustellquote schon im ersten Versuch 100 Prozent. Das ist nicht nur für den Kunden komfortabel, sondern stellt auch für den Händler eine günstigere Versandart dar. Als weiterer Vorteil entlastet die Nutzung solcher Servicepunkte das Paketnetz gerade in Peak-Zeiten und schafft zusätzlichen Platz für mehr Pakete in den Lieferwägen. Nicht zuletzt erleichtert dieses Vorgehen damit auch die Arbeit des Zustellers.

(AutorIn: Susan Rönisch )

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