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Europas Top-Marketer setzen auf Online
16.09.2008 Das von der EIAA erhobene 'Marketers' Internet Ad Barometer 2008' zeigt: Internationale Onlinekampagnen werden noch wichtiger - und diejenigen, die über Landesgrenzen hinaus Online-Werbung buchen, geben auch mehr aus - das allerdings, häufig zu Lasten anderer Marketing-Kanäle.
Dieser Einschätzung folgen die Befragten auch bei den Ausgaben: 81 Prozent bauen ihre Online-Werbeausgaben im laufenden Jahr weiter aus und werden auch in Zukunft verstärkt in das Internet als Werbemedium investieren. Laut EIAA ergibt sich für 2009 ein Zuwachs von 16 Prozent und im Jahr 2010 ein Plus von 17 Prozent. Die Marketer aus großen Unternehmen der Branchen Fast Moving Consumer Goods (FMCG), Unterhaltung, Automotive, Reise, Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Finanzen sowie Einzelhandel können und wollen nicht mehr ohne Online. 38 Prozent von ihnen sehen das Internet dabei als unverzichtbaren Kanal für ihr Marketing - 2006 waren es noch 17 Prozent. Andere Medien müssen abgeben: 82 Prozent der Unternehmen, die ihr Online-Werbebudget im Jahr 2008 steigern, verlagern Teile ihrer Media-Etats aus Print (zu 40 Prozent), TV (zu 39 Prozent) und Direktmarketing (zu 32 Prozent) ins Web.
Von den Onlinekampagnen erhoffen sich Werbungtreibenden vor allem die Beeinflussung von Kaufentscheidungen (40 Prozent - 2006: 30 Prozent), das Web als Kanal für den Abverkauf (46 Prozent, 2006: 31 Prozent) sowie die Kundenbindung (23 Prozent). Im Hinblick auf einzelne Online-Marketingkanäle werden 59 Prozent der Befragten ihre Ausgaben für Displaymarketing in den nächsten zwei Jahren erhöhen.
