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Studie: Nutzer-Bewertungen sind für Online-Shopper entscheidend
12.03.2008 Online-Shopper schauen beim virtuellen Einkauf vor allem darauf, was andere kaufen und gut finden. Zu diesem Ergebnis kommen die Macher einer aktuellen Untersuchung.
Die Studie zeigt, dass die soziale Absicherung der Kaufentscheidung ein entscheidendes Auswahlmotiv im Internet ist, allerdings nehmen sich Online-Shoppern anders wahr: 72 Prozent der Surfer gehen davon aus, dass sie im Internet viele Angebote vergleichen und sich autonom für die beste Wahl entscheiden. Auch auf Marktplätzen wie eBay oder Amazon haben 43 Prozent das Gefühl, freier und weniger bevormundet einzukaufen als im Einzelhandel.
So fühlen sich 16 Prozent der Internet-Shopper durch Verkäufer im realen Ladenverkauf unter Druck gesetzt. Dagegen lassen sich Online-Empfehlungen, virtuelle Berater von Onlineshops oder Erfahrungsberichte von anderen Käufern nach Lust und Laune aufrufen, ohne aufdringlich zu wirken. Vor allem den anonymen und unkomplizierten Zugriff auf Informationen und Angebote empfinden rund 70 Prozent der Online-Shopper als angenehm.
Allerdings betritt kaum ein Internetuser die Online-Shops, um nur entspannt zu bummeln. Die bloße Inspiration beim Anschauen von Produkten suchen nur 15 Prozent der Surfer. Fast 40 Prozent meinen, im Internet schnell und mit Sicherheit die richtigen Produkte zu finden. Jeder Sechste entscheidet sich sogar dann gerne spontan für ein Produkt, auch wenn sich so ein Schnellkauf in der Vergangenheit schon einmal als Fehlkauf entpuppt hat.
Am: 12.03.2008
Nutzer-Bewertungen werden von Online-Shoppern in Zukunft kritischer betrachtet
Es stellt sich die Frage, wie Bewertungen zur Manipulation eingesetzt werden (können).
Außerdem sind doch eine ganze Reihe von oberflächlichen Produktbewertungen unterwegs, die vom Inhalt und vom Stil her nicht sonderlich vertrauenerweckend sind.
Das Amazon-System, bei dem Bewertungen von anderen bewertet werden können, ist für mich vorbildlich.
