Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Jeder dritte Onlinekäufer läßt sich von einer Retoure abbringen

23.03.2016 Die Retourenquote um ein Drittel zu senken - das ist vor allem für Modehändler der Traum der schlaflosen Nächte. Die AZ Retourentypologie 2016   hat jetzt herausgebracht: Jede dritte befragte Person ließe sich mit der richtigen Maßnahme im Vorfeld von einer Retoure abhalten.

 (Bild: SXC.hu)
Bild: SXC.hu
Nahezu 50 Prozent der bestellten oder schon gekauften Waren im Fashion-Bereich werden wieder zurückgeschickt. Was auf den Kunden als Kaufanreiz wirkt, kostet die Branche jedoch jährlich Milliarden und wirkt sich unmittelbar auf die Rendite der Unternehmen aus. Die gute Nachricht für Onlinehändler: Unter den deutschen Konsumenten lassen sich fünf Typen im Hinblick auf ihr Retourenverhalten, ihre Einstellung dazu sowie ihre Beeinflussbarkeit durch Anreize zur Retouren-Vermeidung unterscheiden. Dies belegen die Ergebnisse der Retourenbefragung des IFH Köln   im Auftrag von AZ Direct.

Es bestehen klare Präferenzen im Retouren-Prozess.,
Es bestehen klare Präferenzen im Retouren-Prozess., (Grafik: Arvato/AZ Direct)
Einige der wichtigsten Erkenntnisse aus der Befragung:
  • nur wenige Konsumenten haben ein schlechtes Gewissen bei einer Retoure
  • Dennoch versucht die Mehrheit der Befragten möglichst wenig zurückzuschicken
  • Das Risiko einer Retoure hält die Mehrheit der Konsumenten nicht von einer Bestellung ab
  • Jedoch beeinflusst die Art der Retourenabwicklung die Anbieterwahl unmittelbar. Denn der Großteil der Konsumenten erwartet die Möglichkeit kostenfreier Retouren
  • Der häufigste Rücksendegrund ist die falsche Größe, knapp gefolgt von der mangelnden Qualität und abweichenden Produktbeschreibungen.
Deshalb haben aus Sicht der Befragten detaillierte Produktbeschreibungen sowie aussagekräftige Bilder und Kundenbewertungen das größte Potenzial, Retouren schon im Vorfeld zu vermeiden. Im Kaufprozess wirken direkte finanzielle Anreize am besten, um Retouren zu verhindern. Besonders wirksam sind hierbei Rabatte auf den Kaufpreis oder kostenpflichtige Rücksendungen. Trotz allem sind bei jedem vierten Befragten Anreize zur Retourenvermeidung wirkungslos.

Basierend auf den drei Faktoren Retourenverhalten, -einstellung und Affinität gegenüber Vermeidungsanreizen wurden dabei für Deutschland fünf Konsumenten-Cluster identifiziert: der beeinflussbare Crazy-Shopper, der anspruchsvolle Heavy-Retournierer, der anreizempfängliche Normal-Retournierer, der konservative Wenig-Retournierer und der entschlossene Minimal-Retournierer:
Anteil von fünf Retouren-Typen in der deutschen Bevölkerung
Anteil von fünf Retouren-Typen in der deutschen Bevölkerung (Grafik: Arvato/AZ Direct)


Beispielsweise retourniert der beeinflussbare Crazy-Shopper zwar nahezu die Hälfe der bestellten Fashion-Ware - hat dabei aber ein schlechtes Gewissen. Er ist zudem überdurchschnittlich affin gegenüber positiven Anreizen wie z.B. Bonuspunkten. Im Gegensatz dazu gibt der entschlossene Minimal-Retournierer sehr selten Fashion-Ware zurück, ist aber gleichzeitig auch unempfänglich für jegliche Art von Anreizen.

Die Retourentypologie stellt ein anreicherbares Merkmal dar, welches für die dauerhafte Nutzung in ECommerce-Systemen oder Kundendatenbanken übernommen werden kann. Damit lassen sich Kundenbestände nach den einzelnen Retouren-Typen kategorisieren und mit typgerechten Maßnahmen von Retouren abhalten. Darüber hinaus kann auch über eine Echtzeit-Schnittstelle zu einer laufenden Websession der jeweilige Retouren-Typ an das Webshop-System übergeben werden, so dass bereits während des Kaufprozesses geeignete Maßnahmen zur Retouren-Reduzierung unternommen werden können.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
 (Michael Sahlender)
Bild: Michael Sahlender
Michael Sahlender
(Mirakl)

Best Practices: Selbst Marktplatz werden - Von Douglas, Home24, Conrad Electronic lernen

Wie der Sprung zum eigenen Marktplatz gelingt und welche Schritte Sie für den Launch eines eigenen Marktplatzes berücksichtigen müssen, zeigt Ihnen dieses Webinar anhand von Best Practices erfahrener Unternehmen.

Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: