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Wie und warum Einkäufer B2B-Marktplätze nutzen

03.11.2017 Ergebnis einer Online-Studie: B2B-Marktplätze werden vor allem für die schnelle Auffindbarkeit von Produkten geschätzt, liefern aber noch zu wenig detaillierte Produktinformationen.

 (Bild: jg)
Bild: jg
Neben der nach wie vor wichtigsten Bezugsquelle im Einkauf, dem Direktkontakt (59,4 Prozent), nutzen Einkäufer überwiegend Online-Shops (53,4 Prozent) und Marktplätze (45,9 Prozent). Messen (36,9 Prozent), Branchenverzeichnisse (27,8 Prozent), eigene Liefersysteme (11,1 Prozent) und andere Bezugsquellen (11,9 Prozent, hier wurden Google und persönliche Empfehlungen am häufigsten genannt) liegen deutlich dahinter. Der Großteil der Teilnehmer nutzt Plattformen und Marktplätze vor allem, um konkrete Produkte zu finden (67,3 Prozent) und neue Lieferanten zu suchen (47,9 Prozent).

Wichtigster Faktor für die Nutzung von Plattformen und Marktplätzen ist für 36,3 Prozent der befragten Einkäufer, dass sie hier Produkte schnell finden. Mit einigem Abstand folgen die Vergleichbarkeit von Preisen (18,9 Prozent) und Produkten (13,6 Prozent) sowie eine große Auswahl an Produkten (16,6 Prozent).

Plattformen und Marktplätze werden vor allem als Treiber des eigenen Geschäfts gesehen, ermöglichen sie doch das einfache Erschließen von neuen Beschaffungsmärkten (45,5 Prozent), senken die Kosten im Einkauf (39,2 Prozent) und sind Wachstums-, vor allem aber wichtige Innovationstreiber (41,8 Prozent). Bei aller Zuversicht erkennen die Befragten jedoch auch die Dominanz von GAFA an und befürchten, dass Europa zunehmend in die Abhängigkeit gedrängt wird (36,4 Prozent).

Rund 1.300 Einkäufer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden im September 2017 für die Studie 'Rolle von Plattformen und Marktplätzen im Einkauf' vov dem B2B-Marktplatz Wer liefert was   befragt.
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