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Recherche 2018: Wie Journalisten heute arbeiten
23.03.2018 Persönliche Gespräche und Pressemitteilungen sind nach wie vor die wichtigsten Recherchequellen von Journalisten. Das ergab die große Journalistenumfrage Recherche 2018 der dpa-Tochter News aktuell. Weitere Ergebnisse: Social Media gehört inzwischen zum journalistischen Alltag. Der Bedarf an multimedialem Pressematerial ist weiter angestiegen. Und: Mobile Reporting und Datenjournalismus sind die größten Zukunftstrends für Redakteure.
Social Media wird Alltag
Auch wenn nur gut die Hälfte der befragten Journalisten Social Media als wichtigste Recherchequelle nennt (58 Prozent), sind die sozialen Netzwerke dennoch ein klarer Gewinner der diesjährigen Umfrage: Für jeden zweiten Befragten haben Twitter , Facebook und Co. in den vergangenen zwei Jahren für ihre Recherche an Bedeutung zugenommen (55 Prozent). Weit über die Hälfte aller Befragten bindet Informationen aus den sozialen Medien in ihre eigene Berichterstattung ein (59 Prozent). Vor zwei Jahren waren es nur 42 Prozent. Facebook liegt wie vor zwei Jahren als Recherchequelle immer noch ganz weit vorn in der Gunst der Journalisten (68 Prozent), gefolgt von YouTube (61 Prozent) und Twitter (58 Prozent). Allerdings konnte nur Twitter einen leichten Zuwachs um drei Prozentpunkte verzeichnen. Die beiden anderen Plattformen verzeichneten hingegen einen leichten Rückgang.Außerdem hat für fast jeden zweiten Befragten (46 Prozent) hat der Bedarf an Bildern in den vergangenen zwei Jahren zugenommen. Eine überwältigende Mehrheit der Journalisten findet es daher wichtig, dass Pressemitteilungen neben weiterführenden Links (90 Prozent) auch Bilder enthalten (87 Prozent). Video als Begleitmaterial wünschen sich immerhin 41 Prozent, 2016 war es nur jeder Dritte (33 Prozent).
