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Online ist nicht schuld: Karstadt will 2000 Arbeitsplätze streichen
15.09.2014 Der österreichische Investor René Benko will bei Karstadt 2000 Stellen streichen. Besonders betroffen sein soll die Hauptverwaltung in Essen. Hier sollen 400 der 1400 Jobs wegfallen. Das meldet Der Westen . Der Rest soll in den Filialen gestrichen werden. 20 bis 30 der 83 Filialen sind von Schließung bedroht.
"Unsere Online-Umsätze sind noch nicht zufriedenstellend. Wir werden in Zukunft alle Wege zum Kunden nutzen, was wir bisher noch nicht gut genug tun," hatte Terry von Bibra , Chief Retail Officer Omnichannel bei der Karstadt im Frühjahr erklärt. Von Bibra, der zuvor langjähriger Chef von Yahoo Deutschland war, will seine Mitarbeiter mit einem Incentive-Modell motivieren, mehr Umsatz online zu erwirtschaften. Langfristig sollen die Online-Umsätze einzelnen Abteilungen zugerechnet und final sogar einzelnen Mitarbeitern zugeordnet werden können, wenn sie Kunden zu einem Onlinekauf bringen.
Doch auch diese Strategie steht erst einmal auf dem Prüfstand. Ohne neues Konzept - auch im E-Commerce - gehe im März 2015 das Geld aus. Für das laufende Geschäftsjahr 2013/14 erwartet der Konzern einen Verlust in knapp dreistelliger Millionenhöhe.
