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Amazon wird immer mehr zum Online-Universalversender

14.07.2008 Vorbei sind die Zeiten, als Amazon für den Online-Handel mit Büchern und digitalen Medien stand. Die Nummer eins im Online-Handel wird zunehmend den traditionsreichen Universalversendern ähnlich - zumindest was die Sortimentsbreite angeht. Denn auch in der letzten Bastion, der Mode, ist Amazon schon ganz weit vorne.

Als Online-Händler für Mode ist Branchen-Primus Amazon   den wenigsten bekannt. Dabei hat der Online-Händler auch in Deutschland schon seit längerem Modeartikel im Sortiment. Allerdings gut versteckt. Im deutschen Shop führen die Modeartikel derzeit noch unter der Kategorie 'Sport & Freizeit' ein verschüchtertes Dasein. In den USA drückt der Online-Händler die Modeartikel schon mit breiterer Brust in den Markt. Auf Amazon.com ist das Mode-Sortiment unter 'Apparel, Shoes & Jewelry' ganz offensichtlich in die Hauptnavigation eingebunden.

ECommerce-Berater Thorsten Boersma hat in einer Übersicht   die Gesamtartikelanzahl in ausgewählten Unterkategorien bei Amazon.de mit den großen Multichannelhändlern Otto  , Quelle   und Neckermann   verglichen. Dazu hat er die Anzahl der einzelnen Artikel per Suche oder im Kategoriebaum ermittelt. Es wurde nicht berücksichtigt, dass die Shops Artikel in unterschiedlichen Farben und Größen unterschiedlich zusammenfassen.

Die Kompetenz im Modehandel hat sich Amazon schon 2007 in den USA geholt. Dort startete das Unternehmen mit Endless  , einen Onlineshop für Schuhe und Handtaschen. Somit hat Amazon bereits bewiesen, das sie auch Modesortimente kompetent online verkaufen können.
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