Jetzt zum Webinar anmelden
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
ECommerce-Studie: Überwiegende Mehrheit kauft gezielt und mit Spass ein
06.03.2017 93 Prozent der Internetnutzer kaufen regelmäßig und gezielt im Internet ein. Rund ein Fünftel der 18- bis 34-Jährigen bestellen täglich Produkte und Dienstleistungen online. Dabei bereitet das digitale Einkaufserlebnis den Deutschen in neun von zehn Fällen Spaß, so die repräsentative Studie 'Connected Commerce'.
Im Internet einzukaufen besitzt für die befragten Verbraucher in allen Altersgruppen einen hohen Stellenwert und erlebt eine hohe Akzeptanz in ihrem Alltag. Bei den 18- bis 34-Jährigen liegt der Anteil der täglich getätigten Online-Käufe mit 20 Prozent signifikant höher als der Durchschnittswert aller Studienteilnehmer. Die große Affinität zu digitalen Einkaufserlebnissen und die grundsätzlich stark ausgeprägte Nutzung von Smartphones bestätigen, dass gerade junge Verbraucher zu den idealen Zielgruppen im E-Commerce zählen.
Online-Shopping macht den Kunden sehr viel Spaß
Neun von zehn Internetnutzern (90 Prozent) bestätigen, dass sie Spaß an ihrem Online-Einkauf haben. Die positive Wirkung des digitalen Einkaufserlebnisses zeigt sich in fast allen der acht untersuchten Branchen. Am meisten Freude bereiten Online-Käufe in den Bereichen Kultur und Unterhaltung (96 Prozent) sowie Gesundheits-, Pflege- und Wellness-Produkte (95 Prozent). Der Kauf von Lebensmitteln sowie Mode- und Fashionprodukten sorgt für Spaß bei 92 Prozent der Verbraucher. Nur die Kategorie Reise und Freizeit schwächelt mit einem unterdurchschnittlichen Spaßfaktor in Höhe von 81 Prozent. Laut der Untersuchung von DigitasLBi sorgen in diesem Marktsegment die unübersichtliche Darstellung auf Preisvergleichsseiten und die unterschiedliche Preisfindung für identische Produkte für Akzeptanzprobleme seitens der Verbraucher.Modeartikel und Unterhaltungsprodukte bei den Verbrauchern am meisten nachgefragt
Am häufigsten kaufen die Internetnutzer Modeartikel und Fashionprodukte sowie Kultur- und Unterhaltungsprodukte ein (jeweils 90 Prozent). Die meist ausgeprägte Einfachheit der Bestellvorgänge und die Tatsache, dass die Konsumenten im Mittelpunkt des Geschehens stehen, sorgt für ein überaus reges Interesse am Online-Handel. Im Fall von Modeartikeln sieht die Studie von DigitasLBi einen zentralen Grund in dem kostenfreien Zurückschicken von nicht passender Kleidung und Schuhen. Das unverbindliche Ausprobieren von online gekauften Artikeln nimmt für viele Verbraucher einen vergleichbaren Stellenwert ein wie die klassische Umkleidekabine.Bei Musik- und Medienprodukten ermöglicht das digitale Rechtemanagement die Nutzung gekaufter Inhalte über verschiedene Endgeräte, so dass die Nutzung von Tonträgern wie CDs, DVDs und Blu-Rays mit ihren Kopierschutzfunktionen in den Augen vieler Internetnutzer zu umständlich sind. Nach Einschätzung der Experten von DigitasLBi spricht die Tatsache, dass viele neue digitale Endgeräte überhaupt keine Abspielfunktion für diese Tonträger besitzen, für den hohen Anteil digitaler Unterhaltungsprodukte beim Online-Einkauf.
Die DigitasLBi-Studie identifiziert den Online-Handel mit Lebensmitteln als noch ausbaufähiges Marktsegment. Trotz eines dichten Filialnetzes von Supermärkten, Discountern und SB-Warenhäusern bestellen bereits 41 Prozent der befragten Verbraucher Lebensmittel auch direkt über das Internet. Nicht nur Lieferdienste für spontane Käufe von Pizza, Pasta oder Sushi sind auf Verbraucherseite gefragt. Ebenfalls steht der Versandhandel von Genussmitteln wie Wein und langfristig haltbaren Produkten hoch im Kurs.
Die Studie Connected Commerce von DigitasLBi wurde zum fünften Mal in Folge in den 15 Ländern Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Italien, Niederlande, Singapur, Spanien, Schweden und USA durchgeführt. Die Ergebnisse wurden durch das Meinungs- und Marktforschungsinstitut IFOP mit einer Stichprobengröße von über 1.000 Internetnutzern pro Land im Alter von 18 bis 64 Jahren repräsentativ ermittelt.
