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Digitalisierung erreicht Krankenhäuser

22.02.2019 Eine österreichische Studie hat die Herausforderungen für das Krankenhaus der Zukunft analysiert. Denn der Trend zu E-Health, Telemedizin, Präzisionsmedizin und zum Einsatz von Robotern verändert alles.

 (Bild: DarkoStojanovic/Pixabay)
Bild: DarkoStojanovic/Pixabay
Die imh GmbH   hat Krankenhauspersonal zu wichtigen Themen im Gesundheitswesen befragt. Zentrale Fragestellung  : Wird sich die Ausbildung und berufliche Praxis im Krankenhaus durch E-Health, Präzisionsmedizin, Telemedizin, Roboter usw. ändern? Die Antwort fällt eindeutig aus: Ja. Das sagen 58,2 Prozent der Befragten, gegenüber 36,7 Prozent, die hier mit "Nein" antworten. Nur gut 4 Prozent sind unentschlossen. Die meisten MitarbeiterInnen haben also eine klare Meinung. Die Erwartung ist, dass die berufliche Praxis in den nächsten Jahren drastisch anders wird. Es braucht neue und zusätzliche Qualifikationen, um mit diesen neuen Technologien umgehen zu können. Die Kollegen Roboter und Computer verändern die Arbeitswelt.

Keine Angst vor der Zukunft

Diese Veränderung ihrer Arbeitswelt durch die fortschreitende Digitalisierung wird dabei von den ÄrztInnen, dem Pflegepersonal und den anderen MitarbeiterInnen im Krankenhaus durchaus positiv gesehen. Sie erwarten sich mehr Transparenz, eine höhere Vergleichbarkeit und schnelleren Informationsgewinn. Nur 37 Prozent glauben, dass der Trend hin zur Digitalisierung keine Auswirkungen auf die Ausbildung und ihre Arbeit haben wird.

Analog schlägt digital

In diesem Themenbereich zur Digitalisierung gab es verhältnismäßig viele Kommentare, und zwar auch von Personen, die der Digitalisierung grundsätzlich positiv gegenüber stehen. Die meisten Anmerkungen zielen in eine Richtung: Die Kernkompetenz von ÄrztInnen und Pflegepersonal kann nicht durch Elektronik ersetzt werden. Es zeigt sich also, dass die Kollegen Computer und Roboter gern gesehene Hilfskräfte sind - als Bedrohung oder möglicher Ersatz für den eigenen Job werden sie aber nicht betrachtet.
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