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ECommerce-Studie: Die beliebtesten Bezahlverfahren im B2C-Handel
11.12.2006 Obwohl alle Berater die Shopbetreiber auffordern, mehr für das Vertrauen der Onlinekäufer zu tun, verwenden Deutschlands Online-Händler als Bezahlverfahren besonders gerne dasjenige, das vom Kunden am wenigsten gemocht wird: Vorkasse. Das hat eine Untersuchung von mehreren hundert deutschen Webshops jetzt ergeben. Ebenfalls deutlich wird: Nur ein einziges speziell für den E-Commerce entwickelte Bezahlsystem findet vor den Augen der Onlinehändler wenigstens ein bißchen Gnade.
Ebenfalls noch hoch in der Gunst der Händler stehen Bezahlung per Nachnahme (53 Prozent der Shopbetreiber) und Bezahlen via Kreditkarte (47 Prozent). Das Lastschrift-Verfahren ist dagegen bereits weitaus weniger beliebt: Nicht einmal jeder siebte deutsche Online-Händler lässt seine Rechnungen per Bankeinzug begleichen.
Kaum eine Rolle spielen im E-Commerce dagegen eigens für den Online-Handel entwickelte Bezahlverfahren. Click & Buy etwa bieten gerade einmal vier Prozent der deutschen Shopbetreiber an. "Solche kleinen innovativen Verfahren werden weiter ein Nischendasein fristen", prognostiziert Stefan Heng, Senior Economist bei DB Research. Seiner Einschätzung werden Händler auch künftig auf klassische Bezahlverfahren setzen. Einzige Ausnahme ist PayPal . Dieses Online-Bezahlverfahren setzen immerhin 27 Prozent der Shopbetreiber ein.
Für die Analyse hat DB Research angebotene Bezahlverfahren von über 300 deutschen Shopbetreibern analysiert.
