Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

ECommerce-Studie: Die beliebtesten Bezahlverfahren im B2C-Handel

von sr

11.12.2006 Obwohl alle Berater die Shopbetreiber auffordern, mehr für das Vertrauen der Onlinekäufer zu tun, verwenden Deutschlands Online-Händler als Bezahlverfahren besonders gerne dasjenige, das vom Kunden am wenigsten gemocht wird: Vorkasse. Das hat eine Untersuchung von mehreren hundert deutschen Webshops jetzt ergeben. Ebenfalls deutlich wird: Nur ein einziges speziell für den E-Commerce entwickelte Bezahlsystem findet vor den Augen der Onlinehändler wenigstens ein bißchen Gnade.

 (Bild: ms)
Bild: ms
Deutsche Onlineshop-Betreiber setzen nach wie vor am liebsten auf klassische Bezahlverfahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Marktanalyse von Deutsche Bank Research  . Demnach ist Vorkasse das beliebteste Zahlverfahren im Onlinehandel: 85 Prozent der befragten Händler bieten diese Methode an. Mit deutlichem Abstand folgt bereits die Lieferung auf Rechnung. Dieses Zahlverfahren ist im E-Commerce bei weitem noch nicht so etabliert wie Vorkasse und wird gerade einmal von jedem zweiten deutschen Shopbetreiber (55 Prozent der Befragten) angeboten.

Ebenfalls noch hoch in der Gunst der Händler stehen Bezahlung per Nachnahme (53 Prozent der Shopbetreiber) und Bezahlen via Kreditkarte (47 Prozent). Das Lastschrift-Verfahren ist dagegen bereits weitaus weniger beliebt: Nicht einmal jeder siebte deutsche Online-Händler lässt seine Rechnungen per Bankeinzug begleichen.

Kaum eine Rolle spielen im E-Commerce dagegen eigens für den Online-Handel entwickelte Bezahlverfahren. Click & Buy   etwa bieten gerade einmal vier Prozent der deutschen Shopbetreiber an. "Solche kleinen innovativen Verfahren werden weiter ein Nischendasein fristen", prognostiziert Stefan Heng, Senior Economist bei DB Research. Seiner Einschätzung werden Händler auch künftig auf klassische Bezahlverfahren setzen. Einzige Ausnahme ist PayPal  . Dieses Online-Bezahlverfahren setzen immerhin 27 Prozent der Shopbetreiber ein.

Für die Analyse hat DB Research angebotene Bezahlverfahren von über 300 deutschen Shopbetreibern analysiert.
Thema: ECommerce-Studie: Die beliebtesten Bezahlverfahren im B2C-Handel

Kommentar von sr

Klassisch ist bequemer

Bei Händlern überwiegt anscheinend nach wie vor die Skepsis, was neue Bezahlverfahren im Internet betrifft. Wie die aktuelle Analyse zeigt, setzen die meisten Shopbetreiber immer noch auf die klassischen Bezahlverfahren, die sich bereits Versandhandel etabliert haben. Was mir übrigens völlig verständlich ist. Aber Handaufhalten 1.0 wird dennoch in Zukunft nicht ausreichen.

Weiterlesen
 (Boris Giesl)
Bild: Boris Giesl
Neuer Kommentar  Kommentare:
Daniel Treplin
Von: Daniel Treplin ,  HighText Verlag ,  Verbindungen
Am: 11.12.2006

Zahlverfahren bremsen sich durch Transaktionsgebühren selber aus

Dass die speziellen Online-Zahlverfahren in Shops keine Gnade finden, ist kaum verwunderlich: Fordern diese doch meist Umsatz-Prozente in einer Größenordnung als Vergütung, die noch weit oberhalb der bei Kreditkarten üblichen drei bis fünf Prozent liegt. Das mag für Content-Anbieter noch angehen - hier gilt: lieber ein Kunde mehr, auch bei geringerer Marge. Für viele Händler lässt der Preisdruck gar keinen Spielraum. Sie würden draufzahlen.
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: