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Affiliate Marketing 2.0: Neckermann testet individuelle Online-Shops
16.05.2008 Das Web 2.0 hält auch im Affiliate-Marketing Einzug. Mit einem webzwonulligen Affiliate-Modell will Neckermann vor allem das Geschäft über die Sammelbesteller ankurbeln.
Die Affiliates können bei der Einrichtung des E-Shops auf das gesamte Angebot aber auch auf Teilsortimente wie Mode oder Wohnen von Neckermann.de zugreifen. Zudem sind thematische Zusammenstellungen wie 'Öko-Shop' oder 'Alles in rot' vorgesehen. Die Preise der in den E-Shops angebotenen Artikel und deren Lieferfähigkeit werden täglich automatisch auf den neuesten Stand gebracht. Ergänzt wird das Affiliate-Programm durch personalisierte Werbemittel. So stehen dem Affiliate persönliche Newsletter sowie Mini-Prospekte (individuelle gestaltbare Flyern im PDF-Format[/person_link] für eigene Werbeaktionen zur Verfügung. Zudem sind in den E-Shops eine Volltextsuche, Warenkorbfunktion und ein Gästebuch eingebunden.
Die E-Shops sind allerdings an eine URL gebunden. Es ist also eine feste Internetseite notwendig. Diese Internetseite wird dem Affiliate von neckermann.de kostenfrei zur Verfügung gestellt. "Der Sammelbesteller hat die Möglichkeit diese Internetadresse mit einem persönlichen Alias zu versehen", erklärt Jürgen Schmitt , Direktor Kunden- und Vertriebsmanagement, im Gespräch mit iBusiness die technische Umsetzung. Der Shop kann somit nicht direkt als Widget in Netzwerken, Blogs oder Instant Messangern verbreitet werden. "Allerdings kann der E-Shop auf einer bestehenden Homepage in einem speziellen Frame anzeigt werden und so in eine bestehende Homepage eingebunden werden", so Schmitt weiter.
Der E-Shop-Affiliate hat den rechtlichen Status eines Absatzmittlers und handelt damit im Namen und auf Rechnung von neckermann.de. Deshalb die Beschränkung auf das Neckermann-Sortiment. "Würden auch eigene Angebote der Partner oder von Dritten angeboten, könnten daraus rechtliche Probleme, wie Haftungs- oder Gewährleistungsfragen, resultieren", erläuterte Jürgen Schmitt , Direktor Kunden- und Vertriebsmanagement bei Neckermann.de, die Richtlinien.
Damit greift Neckermann einen aktuellen Trend im Affiliate-Marketing auf: Kunden werden zu Verkäufern (iBusiness berichtete). Statt mit Werbebannern können Online-Händler ihre Produkte jetzt in virtuellen Shops per E-Mail, Myspace-Profil, Blog oder Widget über ein großes Netzwerk von Partnern anbieten. Allerdings fehlt bei den Neckermann-E-Shops das zentrale Element des Social Commerce in weiten Teilen.
