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Sockenpuppen: Wie Fake-Accounts Social-Media-PR aushöhlen
Bild: SXC.hu/cujinita
Menschen wollen belogen werden: "Schatz, findest Du mich zu dick?" "Mama, wann sind wir endlich da?"


Solche Fragen implizieren meist, dass der Fragende auf eine ehrliche Antwort gut verzichten kann. Seit Menschen verstanden haben, dass Kommunikation eine Wirkung hat, machen sie sich diese zu Nutze: durch potemkinsche Dörfer, Jubelperser oder eben durch die kleinen Notlügen, die uns täglich durch den Alltag helfen. Und dass der Glaube Berge versetzen kann, zeigt beispielsweise die Wirkung von Placebos in der Medizin. Dass er Realitäten schafft, die es gar nicht gibt, zeigen Experimente, wie das von Till Achinger 'Till Achinger' in Expertenprofilen nachschlagen .

Der Social-Media- und PR-Berater zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hatte vor sechs Jahren einen Testballon steigen lassen, der die kommunikative Wirkung von Sockenpuppen belegt - erfundenen Identitäten, mit denen Diskussionen beeinflusst werden können. Auf verschiedenen Plattformen hatte Achinger das Profil einer Fake-Person angelegt und sie miteinander verknüpft. Das Experiment gipfelte darin, dass jemand diese Fake-Person als ehemaligen Mitschüler identifiziert haben wollte. "Man kann Sockenpuppen erfolgreich erfinden und damit Menschen beeinflussen. Das ist kein neues Phänomen. Das Web macht es einem nur viel leichter, eine größere Masse zu erreichen", resümiert Achinger.

Bild: HighText Verlag


Deshalb greift dieses Phänomen zunehmend um sich - begünstigt durch die Verbreitung der sozialen Medien. Der Schweizer Web-Designer Oliver Reichenstein zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser 'Oliver Reichenstein' in Expertenprofilen nachschlagen bringt es auf den Punkt: "You can be sure that whoever promises cheap solutions (for example: social media marketing) to complicated problems (for example: the Internet) is trying to profit from your physical or mental laziness.". Dass derjenige, der billige Lösungen für komplexe Probleme anbietet, in der Regel auf die Faulheit seiner Opfer spekuliert, ist eine bekannte Strategie.

Doch meist steckt hinter sozialen Tarnidentitäten nicht einmal eine böse Strategie - anders als beim US-Verteidigungsministerium, das Sockenpuppen für den Cyber-Krieg der USA gegen potenzielle Gegner einsetzen will zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . In den meisten Fällen ist e

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Von: Peter Gräf ,  Gräf und Team GmbH
Am: 11.05.2011

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"Unternehmen müssen auf die Produzentensicht wechseln, um Werkzeuge wie Twitter und Facebook unter dem Aspekt zu betrachten, wie sie sie für sich einsetzen können."
Aha. Und nachts ist es kälter als draußen. Kann man mit einer solchen - hm - schmalbrüstigen Aussage tatsächlich Akquise betreiben? Kein Wunder, dass die Skepsis auf Seiten der Unternehmen groß ist.
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Von: Wolf-Dieter Roth ,  Redaktionsbüro ,  Verbindungen
Am: 11.05.2011

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Tja, Unternehmen und Agenturen ertragen nicht, wenn sie kritisiert werden, also wollen sie lieber den "Dialog" selbst kontrollieren. Am liebsten mit zwei Sockenpuppen Selbstgespräche führen. Das kann man dann gut auf powerpoints den Chefs vorzeigen.

Aber kann man es ihnen verdenken, wo jeder Troll fakt, seit es das Internet gibt? Es vom ersten Tag an massenhaft lange, blonde, vollbusige Chatpartnerinnen gab, obwohl nur Nerds online waren? Auch Werber von SKL & Co. immer behaupteten, "das Büro von Günther Jauch" zu sein statt das Callcenter Wanne-Eickel? Da ist es schwer, zu verstehen, daß "online" heute keine Nerd-Spielwiese mehr ist, sondern real und sowas nicht (mehr) verziehen wird.
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Von: Jette Farwick ,  achtung! GmBH
Am: 12.05.2011

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Wollte nur darauf hinweisen, dass die URL zum Blog leider nicht richtig ist. Hier geht's lang: http://www.deal-hunter.de/
Außerdem haben wir auf Facebook kein Profil sondern eine Seite mit dem Namen Dealhunter: http://www.facebook.com/ebay.dealhunter. Hier sind natürlich auch alle eingeladen sich ein Bild zu machen. Es schreiben dort Kathrin und ich. Das kann man dort, auf dem Blog und auch auf Twitter: http://twitter.com/dealhunterDE sehen! Anregungen und Kommentare gern an jette@deal-hunter.de
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Von: Christina Rose ,  HighText Verlag OHG
Am: 13.05.2011

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