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Onlinevideo-Studie: User-Generated-Content bringt kaum Umsätze

von sr

16.01.2007 Viel Reichweite, kaum Umsätze: Einer aktuellen Studie zufolge sind Web-2.0-Portale wie YouTube und MySpace zwar die unumstrittenen Platzhirsche im Onlinevideo-Markt, was die Reichweite betrifft. Das große Geschäft mit Online-Videos machen aber andere Anbieter.

Web-2.0-Portale wie YouTube   werden in Zukunft zwar den Markt für Onlinevideos dominieren, aber aus dieser Vormachtstellung kaum Gewinn schöpfen können. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters   unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Screen Digest  . Demnach werden über Video-Sharing-Portale im Jahr 2010 in den USA bereits mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Onlinevideo-Streams generiert (in absoluten Zahlen: 44 Milliarden Videostreams).

Das große Geschäft mit Online-Videos machen aber dem Bericht nach andere Anbieter. So werden nur 15 Prozent aller Einnahmen aus dem Onlinevideo-Geschäft im Jahr 2010 über die Web-2.0-Portale erzielt. "Anbieter müssen sich schleunigst überlegen, wie sie frei verfügbare Inhalte zu Geld machen können", warnt Screen-Digest-Forscher Arash Amel im Gespräch mit Reuters. Seiner Einschätzung nach hat noch keiner der neuen Web-2.0-Portalbetreiber ein wasserdichtes Business-Modell entwickeln können.
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