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Diese deutschen Onlineshops suchen aktuell das meiste Personal

15.06.2020 Der ECommerce-Sektor zählt zu den wenigen Gewinnern der Coronakrise. Entsprechend hoch ist der Bedarf an neuen Mitarbeitern, sowohl bei Pure Playern als auch Omnichannel-Händlern. Viele setzen beim Recruiting auf hauseigene Jobbörsen statt Ausschreibungen auf Jobplattformen.

 (Bild: Mohamed Hassan / Pixabay)
Bild: Mohamed Hassan / Pixabay
Die Amazon-Marktplatz-Agentur Nethansa   hat die Anzahl der Stellenanzeigen von 20 der führenden Onlineshops in Deutschland untersucht. Der Spezialist für ECommerce-Automation verglich an fünf Arbeitstagen die Stellenausschreibungen der Unternehmen mithilfe der Job-Plattformen Adzuna   und StepStone   sowie der unternehmenseigenen Jobbörsen.

Onlineshops: Freie Stellen in zehn der führenden Unternehmen

Auf beiden Jobsuchmaschinen schaltete der ECommerce-Gigant Amazon   die meisten Stellenanzeigen (im Schnitt über 2.000 Jobs täglich). Weit abgeschlagen, aber auf dem zweiten Platz, liegt die Otto GmbH   (im Schnitt 106 Stellen) und nur knapp 30 Stellen weniger bot Zalando   (im Schnitt 71 Stellen) an. Deutlich weniger Stellenanzeigen schalteten Bonprix   (im Schnitt 29 Stellen) und About You   (im Schnitt neun Stellen).

Omnichannel: Lidl sucht verstärkt Personal

Eine Vielzahl der führenden Onlinehändler verfügen auch über ein breites stationäres Filialnetz. Zu den Marktführern dieser Kategorie zählt in Deutschland die Lidl Stiftung & Co. KG  : Der Konzern schrieb im Untersuchungszeitraum durchschnittlich über 8.800 Stellen aus. Auch Ikea   (über 350 Jobs) und Tchibo   (mehr als 200 Arbeitsplätze) gehören zu den führenden Unternehmen. Weitaus weniger Stellen gab es bei der Parfümerie Douglas   (55) und Saturn   (25).

Recruiting via Homepage

Mit Ausnahme von Amazon nutzten die untersuchten Unternehmen bevorzugt ihre hauseigenen Jobbörsen zum Recruiting: So schrieben Zalando und About You auf den eigenen Websites je rund 200 Stellen aus, die Otto GmbH rund 140 freie Arbeitsplätze. Amazon hingegen suchte bundesweit rund 60 neue Mitarbeiter über die eigene Website. Für technikaffine Jobsuchende lohnte sich auch der Blick auf die Seiten von Alternate   (rund 40 Stellen), Cyberport   und Notebooksbilliger   (je über 20 Stellen).

Auch die Hybrid-Händler setzen bei der Arbeitnehmersuche stark auf die eigenen Jobbörsen: Neben Lidl (14.177 Jobs) werben auch Ikea und Media Markt mit über 400 bzw. 240 offenen Jobs um neue Mitarbeiter.
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