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Digitale Sprachassistenten: Großes Potenzial für Steuerung von Haushaltsgeräten

21.10.2016 Einer repräsentativen Befragung nach kann sich jeder vierte Bundesbürger ab 14 Jahren (39 Prozent) vorstellen, stationäre Sprachassistenten (z.B Amazon Echo und Google Home) zu nutzen. Davon wollen zwölf Prozent das auf jeden Fall tun.

 (Bild: Amazon)
Bild: Amazon
63 Prozent der Deutschen, die Interesse an einem Sprachassistenten haben, möchten laut Umfrage des Bitkom   die Technologie zur Steuerung von Haushaltsgeräten nutzen. Mehr als jeder dritte Befragte (37 Prozent) will per Sprachassistent Informationen von Suchmaschinen abrufen, knapp jeder Vierte (24 Prozent) Verkehrsnachrichten. Fast ebenso viele (23 Prozent) wollen sich E-Mails oder Kurznachrichten vorlesen lassen, Sportergebnisse erfahren (20 Prozent) oder per Sprachbefehl Musiktitel abspielen (18 Prozent). 14 Prozent möchten die intelligenten Lautsprecher nutzen, um im Internet zu shoppen.

Wer die Sprachassistenten nicht nutzen möchte, der sorgt sich vor allem um den Datenschutz: Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Bundesbürger, die kein Interesse an einem Sprachassistenten haben, möchten die Geräte nicht nutzen, da sie keine Daten an Unternehmen abgeben wollen. Laut Befragung spielt auch die Daten-Sicherheit gegenüber Dritten eine Rolle: 61 Prozent haben Angst, dass Hacker die Geräte manipulieren und mithören könnten. Auch andere Gründe werden genannt: 41 Prozent der Befragten, die kein Interesse haben, brauchen schlicht keinen digitalen Sprachassistenten. Für 16 Prozent kommt eine digitale Sprachsteuerung generell nicht in Frage. 12 Prozent genügt der Funktionsumfang des Sprachassistenten im Smartphone genügt.
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