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Deutschland 2041: Wie Onlinemarketing in 25 Jahren aussieht
19.09.2016 Die Onlinemarketing-Revolution läuft so langsam, dass man sie kaum sieht. Ein Sprung ins Jahr 2041 aber macht die Unterschiede sichtbar. Und den Weg, den Verantwortliche einschlagen müssen, um auf der richtigen Spur zu bleiben.
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Das alles erzeugt immer wieder den Eindruck, das Onlinemarketing werde sich mit Auftauchen eines nächsten, neuen Wunderdings verändern, ein großer Gamechanger werde die Spielregeln ändern und schließlich die ganzen enttäuschten Marketing-Hoffnungen aus bereits überlebten Hypes erfüllen.
Die Zukunft wird jedoch anders aussehen: Komplizierter, langsamer und vor allem: viel banaler.
| Datenexperte Klaas Wilhelm Bollhoefer vom Cloud- und Datendienstleister The unbelievable Machine Company |
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"Wenn ich zahlreiche Quellen in Echtzeit analysiere, alle Sensoren und Silos zusammennehme und moderne Algorithmen dann nach Mustern suchen lasse, werden Marken Nutzer-Intentionen prognostizieren, statt sie nur aufgrund ihres Verhaltens in der Vergangenheit zu adressieren. Besonders gut aufgestellt dafür sind Konzerne, die über mehr als eine Datenquelle verfügen, auf der sie den Nutzer antreffen - beispielsweise Verlagsverbünde und Publisher-Netzwerke." |
In den vergangenen Jahren zeigten sich Anzeichen dafür, dass sich die Granularisierung deutlich entschleunigt - die Zahl der Wunderwerkzeuge und neuen, revolutionären Wege reduziert sich. Im Grunde war der letzte große Hype-Urknall mit zumindest etwas Substanz und Nachhall im Marketing das Real Time Bidding. Die Branche überlegte zunächst zwei Jahre, was genau damit anzustellen sei - nun ist es ein valides Tool zur Optimierung von Inventarkapazitäten beziehungsweise Reichweiten.
| Stephan Noller , ehemaliger CEO des Targeting-Dienstleisters Nugg.ad |
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"Es wird einen 'Programmatic Layer' geben, der sich über die vernetzten Geräte legt - eine Entscheidungsmaschine mit Algorithmen, die ähnlich wie bei den Anzeigenauktionen des Real Time Biddings funktionieren. Spannend wird das, wenn vernetzte Heime beispielsweise den Heizkostenverbrauch und den Kontostand des Nutzers kennen und zusammenführen. Steuere ich auf den kritischen Punkt einer höheren Nachzahlung zu, kann das System einen Art Coupon ausstellen und unter Advertisern versteigern - ein Anbieter schießt etwas zu den Heizkosten zu und wird dafür der neue Energieversorger des Nutzers." |
Eine Reihe wirklich spannender Trends findet - offenbar relativ unbemerkt vom operativen Tagesgeschäft - bei den großen Internetfirmen statt.
Marketing-Megatrend: Die Agenten-Dämmerung
Am prominentesten sind hier die Agentenlösungen zu nennen. Sie haben in den vergangenen Jahren eine rasante Karriere von der Zukunftsmusik zum Mainstream gemacht. Die entscheidende Frage ist: Was bedeutet das für Apps und Software im Allgemeinen? Denn Agenten versuchen das universelle Interface für ihre Herren und Meister zu sein: Der Nutzer soll nicht mehr zwischen drei Anwendungen wechseln müssen, wenn er wissen will, wie weit es erstens zu einem Ort ist, wie zweitens das Wetter dort aussieht und wo er als drittes noch ein Hotelzimmer bekommt. Das alles machen idealerweise Cortana , Siri , Google Now und Co. für ihn.| Klaus Kuenen, Consultant und Experte für digitale Strategien |
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"Amazon ist ein Internetriese mit enormen Umsatzvolumina, Traffic und Datenbergen, von denen die meisten Shops nur träumen können. Das nachbauen zu wollen, muss scheitern. Hinzu kommt: Amazon lebt als Unternehmen und Marke von Innovation, das liegt in seiner DNA. Daher muss Amazon auch bei Big Data mehr Dampf machen als der Rest der Welt. Das aber zu imitieren ist wenig ratsam." |
Marketing-Megatrend: Die App-Schaffung
Anfang 2016 gab Facebook bekannt, seinem Messenger in 2016 eine Reihe neuer Funktionen zu verpassen - wie etwa Ticketkauf aus dem Chat heraus, einen virtuellen Assistenten namens M und einfachere Wege, mit Marken zu kommunizieren. Mit anderen Worten: Messenger schlucken Apps - sie werden zu Plattformen.Was bedeutet das? Zum einen sollen 'Threads' die neuen Apps werden - mit diesen Worten bläst Facebook selbst in seiner Ankündigung zum Angriff auf den mobilen Anwendungsmarkt. Neben Apps könnten sich aber auch weite Teile der Aktivitäten in sozialen Netzwerken Richtung Messaging verschieben. Wie realistisch das ist, zeigt der Blick nach Fernost - denn da kommt mit dem multifunktionalen Schweizer Messer Weixin das Vorbild her, bei dem sich Facebook seine Pläne abgeschaut hat. Ist es also ein reiner Versuch den Asienmarkt zu erobern, wenn Facebook die Messenger-zu-Plattform-Metamorphose einleitet - oder die Zukunft eines neuen Marketings, das in hermetischen Ökosystemen - Messenger-Plattform-Hybriden stattfindet?
Daten und redende Maschinen: Die Perspektive auf die Marketing-Zukunft heute |
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Zum anderen produzieren Nutzer und ihre Endgeräte mehr Daten als je zuvor: Niemals zuvor gab es mehr Marketingkanäle, in denen Nutzer ihre Spuren hinterlassen und für die nun aus Daten Konzepte geschaffen werden sollen: Big Data ist der erhoffte Leuchtturm in einer Online-Welt, in der der Nutzer dem Marketer zunehmend im Nebel der unendlichen Komplexität entgleitet.
Eine Vielzahl von Sensoren in Tablets und Smartphones erlaubt - zumindest in der Theorie - eine bessere Adressierbarkeit des Konsumenten in verschiedenen Situationen und Stimmungen als je zuvor. Hinzu kommt das Internet der Dinge, das die Datenberge in die Marketing-Himmel wachsen lässt: 2,34 Zettabyte (2.300.000.000.000.000.000.000 Bytes) werden jedes Jahr produziert.
Damit erwächst eine enorme Begehrlichkeit unter Marketern darauf, diese Daten für eine perfekte Marketingbotschaft zu verwenden - die Praxis indes zeigt, wie weit das Onlinemarketing davon noch entfernt ist. Umfragen bestätigen, dass Shops und Marken oft vor lauter Umsetzungshürden keine Big-Data-Strategie entwickeln können oder aber schlicht planlos sind, was sie mit den Daten anstellen sollen.
Automatisierung und Agentenlösungen, vorangetrieben von den großen Internetfirmen, treten auf den Plan: Sie sollen im Backend, unsichtbar für den Nutzer dessen Alltag ordnen und organisieren und aus der Datenflut eine Reihe von Vorschlägen herausfiltern, die der nur noch abnicken muss oder automatisiert akzeptiert: Sie buchen für ihn ein Restaurant, wenn er einen Geschäftspartner trifft, sie erinnern ihn daran, dass er tanken muss - oder sie kaufen für ihn selbstständig ein, bevor ihm das Klopapier ausgeht - Amazons Dash Button ist ein erster Schritt in die Richtung eines solchen Privatkunden-Procurements, bei dem Maschinen mit Maschinen kommunizieren und für den Nutzer dessen Warenbestand in Schuss halten.
| Die Einflussanalyse ist eine wissenschaftliche Methode der Zukunftsforschung. Dabei werden in einem ersten Schritt potenzielle Einflussfaktoren gesammelt. Für sie wird in einem zweiten Schritt in einer Kreuzmatrix gegenseitig überprüft, ob die einzelnen Faktoren einen schwachen, starken oder keinen Einfluss aufeinander ausüben. Ein entsprechender Wert von 0-3 wird eingetragen. Die Werte aller Zeilen und Spalten werden aufaddiert. Nun kann sowohl festgestellt werden, wie hoch für den jeweiligen potenziellen Einflussfaktor der kumulierte aktive Einfluss (beeinflusst) und wie hoch der kumulierte passive Einfluss (wird beeinflusst) ist. Hohe Aktivsumme und hohe Passivsumme identifizieren kritische Faktoren (vernetzt), hohe Aktiv- und niedrige Passivsumme aktive Faktoren (Hebel). Niedrige Aktivsumme und hohe Passivsumme identifizieren hingegen passive Faktoren (Indikatoren). Generell niedrige Werte entlarven träge Faktoren (Puffer). Lesebeispiel: Die Regulierung beeinflusst im Onlinemarketing viele andere Faktoren, wird aber selbst von wenigen anderen beeinflusst (hohe Aktiv-Summe, niedrige Passivsumme). Sie ist folglich ein starker Hebel für die Zukunft des (Online-)Marketing: Gibt es hier große Änderungen, beeinflusst das den Markt stark. Umgekehrt werden Suchmaschinen, SEO und SEA von vielen Faktoren beeinflusst, beeinflussen aber selbst nur wenige andere Faktoren (niedrige Aktiv-, hohe Passivsumme). Ihr Einfluss auf die Entwicklung des Onlinemarketings ist als Passive Faktoren also gering. |
Auf Basis der Matrix haben wir die acht Faktoren extrahiert, die den Fortschritt im Marketing am stärksten beeinflussen - sie gehören zu den vernetzten und den Hebel-Faktoren. Für diese Trendindikatoren haben wir allgemeine Thesen formuliert und daraufhin untersucht, auf welche Art und Weise sie das Marketing in den nächsten 25 Jahren beeinflussen werden:
1. Künstliche Intelligenz (KI, Algorithmen, Machine Learning)
Thesen:- Noch plagen Kinderkrankheiten die Agenten und Algorithmen, was man etwa bei Google Now oder auf Facebook besichtigen kann: Voraussagen sind leicht schräg oder die KI lässt sich verwirren.
- Andererseits hält das das Marketing schon lange nicht davon ab, massiv auf Algorithmen zu setzen, die dann daneben targeten - mit einer Verbesserung der Präzision wird die Mainstream-Bewegung enorm beschleunigt werden.
2. Ökosysteme / Walled Gardens
Thesen:- Alle großen Internet-Marken zeigen Bestrebungen, den Nutzer in Daten-Ökosysteme einzubinden: Er hinterlässt bei ihnen und möglichst nur bei ihnen sensible Informationen, die das weitere Marketing lenken und verbessern.
- Beispiele sind etwa soziale Netzwerke, die Datenpools eines Smart-Home-Anbieters wie der Google-Tochter Nest oder: der Dash Button, der eine geschlossene Shopping-Pipeline zwischen Marke und Konsument aufbaut, über die allein Amazon wacht.
3. Agenten
Thesen:- Aktuell sehen wir Agenten noch etwas schmunzelnd von oben herab an, weil sie manchmal nicht richtig arbeiten oder die gruselig-schlauen Helferlein von Nutzern ängstlich boykottiert werden - doch bis sich beide Vorbehalte auflösen, ist es nur eine Frage der Zeit.
- Am Ende wird eine Frage des Nutzers entscheidend sein - und nur die: Macht dieser Agent mein Leben einfacher, bequemer und vielleicht noch billiger? Es geht um Convenience. Wenn die stimmt, schmeißen die datenschutzbesorgten Bürger plötzlich mit Daten um sich.
4. Automatisierung/Procurement
Thesen:- Firmen, die gigantische Mengen an Ersatzteilen zu bestellen haben, verlassen sich schon längst auf die automatisierte Bestandshaltung - das Procurement, das es als E-Procurement natürlich auch schon in seiner ECommerce-Variante gibt.
- Es gibt im Grunde nur eine wirkliche Hürde, die einem Erfolg des Modells für Privatkunden im Weg steht: Die Logistik - wie kommt die neue Klorolle an den Haken im Bad? Doch Zeit, Gewohnheit und Kreativität werden das lösen.
5. Endgeräte
Thesen:- Der langfristige Megatrend lautet: Verschwinden des Endgerätes.
- Wenn alles Endgerät wird, wird alles Interface und alles Datensammler.
6. Soziale Netzwerke
Thesen:- Soziale Netzwerke sind die Substrate für marketingrelevante Daten - ebenso die inhaltlich eng verwandten Messenger: Hier kommunizieren Nutzer miteinander.
- Für (besonders Display-)Marketing sind sie schwer adressierbar - die Nutzer schätzen die Kommunikation und ebenso sehr die Abwesenheit von Werbung.
7. Daten
Thesen:- Das überstrapazierteste Thema der vergangenen Jahre wird uns auch künftig nicht in Ruhe lassen: In seinem Potenzial oft überschätzt fließt Big Data nichtsdestotrotz als Standard-Layer in alle Formen von Marketing künftig ein
8. Smart Home / Ambient Intelligence
Thesen:- Die Herausforderungen eines automatisierten und fernsteuerbaren Hauses sind mittlerweile technisch lösbar, die Komponenten finanziell erschwinglich geworden.
- Dem Mainstream-Erfolg steht nur noch der um den Datenschutz besorgte Nutzer entgegen, der Zug Richtung Massenmarkt fährt aber trotzdem langsam: Haushaltsgeräte tauscht man eben nicht alle zwei Wochen aus.
Zukunftsabschätzung: Vier Szenerien für die Onlinemarketing-Zukunft |
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Szenario 1: Große Enttäuschung statt Big Data
Wahrscheinlichkeit:Szenario 2: Hermetische Marketing-Kosmen
Wahrscheinlichkeit:Szenario 3: Daten- und Agenten-Nische
Wahrscheinlichkeit:Szenario 4: Technisierung, Ökosysteme und alte Welt nebeneinander
Wahrscheinlichkeit:| Deutschland in 25 Jahren |
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Dieser Beitrag ist Teil einer Serie, mit der iBusiness Szenarien für die Entwicklung Deutschlands in den kommenden 25 Jahren (und dem Weg dorthin) entwickelt. Sie werden auf der Zukunftskonferenz 'Zukunftthing 2041' am 10. November 2016 (im Vorfeld der 25-Jahre-Geburtstagsparty von iBusiness) mit interessierten Branchenexperten diskutiert und vertieft. |
Und das bedeutet: Können die komplexen Algorithmen künftig Nutzerintentionen vorhersagen, so entstehen neue Dimensionen für Testings und Optimierungen. Sagt etwa eine Datenanalyse einer ganzen Gruppe von Nutzern das gleiche Vorhaben voraus, so lässt sich Feintuning betreiben: Das Targeting-System nimmt sich etwa hundert Menschen vor, für die eine baldige Kaufabsicht von Katzenfutter prognostiziert wurde. Jeder Nutzer erhält dann ein etwas anderes Produkt als Empfehlung ausgeliefert. Die Nutzer, die darauf eingehen, kommen in einen Datentopf und werden weiter mit passenden Botschaften adressiert. So entsteht ein System aus Erfolg und Scheitern, das sich bei ausreichender Nutzerzahl selbst optimieren kann.
Es ist auch denkbar, versuchsweise Nutzern Produkte anzuzeigen, die nur entfernt oder gar nicht zu seiner Absicht passen. So ließen sich im Trial-and-Error-Verfahren Bedürfnisse ermitteln, die bislang nicht prognostizierbar waren, aber aufgrund der neuen Datenvielfalt validierbar werden (etwa: "Die Mehrheit aller Nutzer mit Kindern kaufen Samstags gerne Episoden der Serie 'Sherlock' bei iTunes"). Das was vorher der ungezielten Branding-Werbung/dem Streuverlust als Verdienst zugeschrieben wurde, wird also verwissenschaftlicht und optimiert.
Doch mit der Intelligenz der Lösungen und der Präzision des (gut gemachten) Targetings - steigt auch der Wert einer Datenfreigabe durch den Nutzer: Die Daten für Targeting werden künftig vollends zur Währung in dem Sinne, dass sie dem Nutzer durch einen Mehrwert abgekauft werden müssen. Solche Mehrwerte können der kostenlose Zugriff auf Content sein, die Gutschrift von Guthaben für Bezahldienste oder exklusive Zugriffsrechte ("Sehen Sie den neuen Film als erster") und mehr noch: Boni auf Rechnungen bei der täglichen Lebensführung - wie etwa Strom-, Wasser- und Heizkosten. Diese Option wird sich als aussichtsreicher Weg erweisen, um vom Nutzer Daten aus dem Smart Home zu erhalten.
Fest steht jedoch: Künftig werden Agenten das Web immer stärker dominieren. Die Folge ist eine Konvergenz von Suche und Advertising in einem vergleichsweise hermetischen Kanal. Hierher vorzudringen und den Nutzer mit Werbebotschafter anzusprechen wird Aufgabe des Agentenoptimierers, der eine Marke für optimale Sichtbarkeit in virtuellen Assistenzen aufbereitet .
Die Agentenoptimierung ihrerseits ist jedoch nicht Ende der Reise, sondern wird alsbald auch Teil eines größeren Trends werden: Der Marketingintegration. Man automatisiert was zu automatisieren ist, um Kapazitäten für die händische Optimierung von komplexen Kampagnen zu gewinnen. Hinzu kommt als größter Megatrend die Integration. In ihr konvergieren alle möglichen Formen des Marketings, was sie zur Verbindung aller kommunikativen Bestrebungen in einer Lösung macht: SEA-Kampagnen und soziales Advertising werden mit Offlinekanälen abgestimmt, die Kunden-Ansprache per E-Mail berücksichtigt dessen Verhalten in Social Media und so fort.
Am: 19.09.2016
Zu: Deutschland 2041: Wie Onlinemarketing in 25 Jahren aussieht
25 Jahre, gerade im Bereich Internet und Online Marketing ist natürlich extrem visionär und mutig, ich sehe es einfach mal als provokanten Weckruf.
Einige führende Experten im Berecih Machine Learning schließen nicht aus, dass Computer in 25 Jahren in vielen Bereichen "intelligenter" als Menschen sein werden. Wenn man sich das mal vor Augen hält, ist alles was jetzt im (kleinen Teil-) Bereich Online Marketing passiert Kinderkram.
Im Prinzip kann man fast alle oben genannten Punkte in einem Satz zusammenfassen:
Es wird Sensoren (Datenquellen) in der virtuellen Welt geben (Social Media, Internetnutzung, ...) und in der realen Welt (Bewegungsprofile, offline-Shopping, ...) und all diese Daten werden gesammelt und (noch weit vor 2041) vollautomatisch durch Machine Learning Algorithmen verabbeitet, die dann u.a. die passende personalisierte (Werbe) Anspache für jedes Individuum erstellen - d.h. die "Marketing Abteilung" werden nur noch (virtuelle) Server/Services sein ... in weit weniger als 25 Jahren !

