Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Stationärer Einzelhandel in Europa wächst in 2018 um 2,1 Prozent

22.05.2018 Die GfK erwartet im Jahr 2018 für den stationären Einzelhandel ein nominales Umsatzwachstum von 2,1 Prozent in den 28 EU-Staaten. Die Entwicklung der einzelnen Länder ist allerdings sehr unterschiedlich. Während für Länder wie Frankreich, Spanien und Ungarn ein reales Umsatzwachstum übrigbleiben wird, schmilzt das Plus in Ländern mit niedriger Wachstumsrate aufgrund der insgesamt leicht anziehenden Inflation. Dies sind einige der wichtigsten Studien-Ergebnisse.

 (Bild: ECE)
Bild: ECE
Der europäische Wirtschaftsraum steht durch den Brexit und wirtschaftliche wie politische Herausforderungen in vielen Teilmärkten vor großen Veränderungen. Auch die angespannten Handelsbeziehungen zu den USA lassen Sorgen um den Export als wichtigen Wirtschaftsmotor aufkommen. Vor diesem Hintergrund hat der Bereich Geomarketing von GfK wie in den Vorjahren Schlüsselindikatoren des europäischen Einzelhandels untersucht. Die kostenfreie Studie "Einzelhandel Europa"   bietet mit Trendanalysen für 32 europäische Länder und einer Umsatzprognose für 2018 eine wichtige Orientierungshilfe für Einzelhändler, Investoren und Projektentwickler.

Laut Studie konnten im Jahr 2017 alle europäischen Länder von einem Wirtschaftswachstum profitieren. Für 2018 rechnet die GfK damit, dass der stationäre Handel in Europa insgesamt einen Aufschwung erlebt, auch wenn sich in einigen Ländern Umsatzwachstum und Preissteigerungen die Waage halten werden.

Wichtigste Ergebnisse im Überblick:
  • Kaufkraft: Im Jahr 2017 standen jedem Bürger der EU-28 Staaten im Schnitt 16.436 Euro an Kaufkraft zur Verfügung. Dies entspricht einem nominalen Zuwachs von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb der EU verzeichnete nur Großbritannien (-1,5 Prozent) einen Kaufkraft-Rückgang, der unter anderem auf die Abwertung des britischen Pfunds zurückzuführen ist. Ansonsten setzte sich die Entwicklung der vergangenen Jahre mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten vor allem in den Ländern Zentral- und Osteuropas fort.
  • Umsatzprognose 2018: Das Nachfragewachstum im vergangenen Jahr konnte Marktanteilsverluste des stationären Einzelhandels gegenüber dem Onlinehandel kompensieren. Entsprechend erwartet GfK für 2018 ein nominales Umsatzwachstum von +2,1 Prozent in den 28 EU-Staaten. Das liegt jedoch nur geringfügig über dem prognostizierten Anstieg der Inflationsrate, sodass real nur mit einem leicht wachsenden Einzelhandelsumsatz in Europa gerechnet wird. Dank weiter steigender Einkommen liegen die osteuropäischen Wachstums-Spitzenreiter der vergangenen Jahre auch im laufenden Jahr wieder vorn. So erwartet GfK für Bulgarien (+5,3 Prozent), Ungarn (+6,0 Prozent), Tschechien (+6,5 Prozent) und Rumänien (+7,5 Prozent) kräftige Zuwachsraten.
  • Inflation: Mit einer Inflationsrate von 1,7 Prozent näherten sich die 28 EU-Staaten im Jahr 2017 wieder der von der EZB ausgerufenen Zielmarke von +2 Prozent für die Verbraucherpreisentwicklung. Auch in vielen osteuropäischen Staaten, die in den Jahren zuvor mit Deflation kämpften, mussten Verbraucher für die gleichen Güter wieder tiefer in die Tasche greifen. Da die EZB angekündigt hat, den Leitzins bis 2019 unangetastet zu lassen, kann der Einzelhandel für das Jahr 2018 mit einer ähnlichen Entwicklung wie im Jahr 2017 rechnen. Die EU-weite Teuerungsrate dürfte bei 1,9 Prozent liegen. Dies gilt allerdings nur unter Annahme eines nicht eskalierenden Handelsstreits zwischen der EU und den Vereinigten Staaten.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: