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November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
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Sieben Trends: So überlebt man ohne Cookies
01.10.2019 Wenn adblockende Nutzer, Gerichtsurteile gegen Datensammler und Cookie-killende Browser es nicht tun - die EPrivacy-Richtlinie wird Cookies den Rest geben. Also was nun?
1. Ohne Cookies wächst die Bedeutung alternativer Trackingmethoden
Sollte es wirklich zu einem europaweiten Cookie-Verbot kommen, steigert das die Bedeutung alternativer Technologien wie etwa Fingerprinting und Ökosystem-Tracking.
2. Machtverschiebung
Damit verschiebt sich die Macht, Nutzerverhalten zu tracken zu den großen Onlinefirmen, die alternative Tracking-Ökosysteme besitzen.
3. Standortnachteil der EU
Ein europaweites Cookie-Verbot verschiebt Geschäfte über den großen Teich - Richtung Google , Facebook und Co.
4. Präzisierung von "Tracking" als Begrifflichkeit
Es wird eine Unterscheidung geben zwischen guten und bösen Cookies, kurzfristig zwischen First- und Third-Party-Cookies, langfristig werden sich technische Schlupflöcher schließen.
5. Opt-in-Jagd
Statt um den Besitz der cleversten technischen Tracking-Lösung wird es darum gehen, von möglichst vielen Nutzern die Erlaubnis zu erhalten, sie zu tracken.
6. Teilweise Gleichberechtigung
Teilweise wird eine Gleichberechtigung wiederhergestellt, denn im Kampf um Opt-ins genießen Google und Co. keine grundsätzlichen Vorteile gegenüber dem kleinen Adserver aus Deutschland.
7. Steigende Bedeutung von Relevanz, Emotion, Inhalt und Infoarbeit
Advertiser müssen immer stärker darum werben, Nutzer-Opt-ins zu erhalten: Webseiten werden relevante Inhalte in Aussicht stellen müssen.
Wie gesagt: Jetzt ist das etwas kurzfristig - außer für iBusiness-Abonnenten, die wissen das seit sechs Jahren (und zwar hierher). Spätestens jetzt sollte handeln, wer sein Geld mit Marketing verdient: Überlebt sein Geschäftsmodell, wenn das Cookie nicht überlebt, lautet die Frage.
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