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Modestudie: Wo die Konversion herkommt
22.09.2017 Der Online-Handel verzeichnet im Fashionbereich laufend neue Rekordumsätze. Auch bei der Nutzung der verschiedenen Plattformen gibt es viel Bewegung: Im Oktober letzten Jahres kamen weltweit erstmals mehr Besucher über mobile Endgeräte wie Smartphones in die Onlineshops und überholten damit die Desktop-Zugriffe.
Verbesserungsbedarf gibt es aber offensichtlich bei der Benutzerfreundlichkeit: Die Absprungrate bei Desktop-Besuchen ist im zweiten Quartal von 33,6 auf 36,9 Prozent gestiegen. Auch Langeweile wird von den Kunden abgestraft: Die Verweildauer ist über alle Kanäle leicht gesunken - selbst bei Tablets. Diese sind mit mehr als drei Minuten ansonsten die klaren Gewinner, wenn es darum geht, Besucher im Shop zu halten. Im zweiten Quartal hielten sich die Tablet-User sogar durchschnittlich sieben Sekunden länger im Shop auf als Kunden, die über den Desktop kamen. Auch bei der Entwicklung der Conversion Rate schneidet das Tablet am besten ab: Hier konnte von April bis Juli eine Zunahme von 0,31 Prozentpunkten auf 2,12 Prozent und damit der größte Zuwachs über alle Kanäle verzeichnet werden (Desktop 0,15 Prozent, Smartphone 0,13 Prozent).
Neben Investitionen in die Benutzerfreundlichkeit lohnen sich laut aktuellem Online Fashion Report von AnalyticaA auch Ausgaben für SEO und Paid Search: Mehr als zwei Drittel der Besucher, die über die organische Suche im Shop landen, betrachten mehr als eine Seite. Durchschnittlich sind es 7,8 Seiten pro Besuch. Nur Suchmaschinen-Werbung generiert ähnlich gute Ergebnisse bei der Verweildauer und der niedrigen Absprungrate. Inzwischen gehen bereits 45 Prozent des Gesamtumsatzes im Online-Geschäft auf das Konto von Paid Search. Im Vergleich dazu enttäuscht Paid Media: Display führt in der Statistik der Absprungraten Kopf an Kopf mit Direct bei über 50 Prozent. Bei der Conversion Rate kommt nur Social auf eine noch geringere Quote als Direct.

