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Unbemerkt vom Nutzer: Banken und Versicherungen versagen in Social Media

23.07.2014 Nur jeder zwei von zehn Social-Media-Nutzer bemerken Aktivitäten von Banken oder Versicherern. Ein wenig mehr als 2012, aber an acht von zehn Social-Media-Nutzern geht die Web-2.0-Kommunikation der Finanzdienstleister weiterhin komplett vorbei. Das sind Ergebnisse des online-repräsentativen Social Media-Atlas der Kommunikationsberatung Faktenkontor  .

Im Social Web ist sie fast unsichtbar: die Bank (Symbolfoto) (Bild: Pixabay / Public Domain)
Bild: Pixabay / Public Domain
Im Social Web ist sie fast unsichtbar: die Bank (Symbolfoto)
  • Wenn User überhaupt Social-Media-Aktivitäten von Banken und Versicherern bewusst bemerken, sind es meist entweder Informationen über Produkte und Dienstleistungen oder Werbung. Doch gerade diese Werbung schneidet im Urteil der Social-Media-Nutzer besonders schlecht ab: 64 Prozent derjenigen, die die Web-2.0-Werbung bemerken, würden ihr als Schulnote allerhöchstens eine Drei geben.
  • Deutlich besser schneiden hingegen Stellenangebote und Recruiting-Aktivitäten sowie Informationen zu Kontaktmöglichkeiten und Serviceangebote ab - dafür vergeben mehr als die Hälfte ein "Gut" oder "Sehr gut".
  • Allerdings werden diese beliebten Aktivitäten kaum wahrgenommen - lediglich ein Bruchteil bemerkte überhaupt Service oder Recruiting-Aktivitäten. Fazit der Studie: Die Banken kommunizieren im großen Stil an den Kunden vorbei.
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