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Google-Studie: Smartphones sind Shoppingberater

03.11.2016 Das Smartphone spielt beim Kauf von Kleidung und Schuhen eine entscheidende Rolle im Kaufprozess. 40 Prozent der deutschen Onliner, die Kleidung oder Schuhe kaufen, bestellen mittlerweile online. Jeder Zehnte dieser Online-Käufer ordert über das Smartphone, so die TNS-Studie Mobile Path to Purchase   im Auftrag von Google.

 (Bild: Tatiana Nino/Stocksnap.io)
Bild: Tatiana Nino/Stocksnap.io
60 Prozent der deutschen Käufer von Kleidung und Schuhen informieren sich online, bevor sie sie kaufen. Fast jeder dritte Modekäufer recherchiert Jeans, Sneaker und Co. über das Smartphone. Besonders gern lassen sich die Smartphone-Stöberer dabei von Bewegtbildinhalten inspirieren. Jeder Zweite schaut auch bei der mobilen Produktrecherche Online-Videos.

Bei sieben von zehn Mode-Shoppern mündet die mobile Recherche laut TNS Infratest in einer weiteren Handlung, oftmals in den Kauf. 39 Prozent ordern das Produkt anschließend online. 29 Prozent besuchen ein Geschäft, um sich dort weiter zu informieren und weitere 24 Prozent wollen es dort kaufen. Und selbst am Point of Sale ist das Smartphone der beste Styleberater: Ein Viertel der befragten Smartphonenutzer suchen auch im Laden noch mobil.

Je nach Schlüsselmoment, in dem der Käufer sich befindet, wandelt sich auch seine Online-Nutzung. Im Moment des aktuellen Bedarfs oder wenn sie eine Marke erstmalig entdecken, suchen 28 Prozent der Modekäufer aktiv online nach Informationen. Um sich einen Überblick über Produkt-Features, -Aussehen und -Qualität zu verschaffen, Anleitungen oder Produktvideos zu finden, konsultieren 64 Prozent der Modekäufer das Internet. Zur Eingrenzung auf das für sie beste Produkt geht noch die Hälfte online. Dabei werden neben Preisvergleichen bei fast jedem Zweiten auch die Erfahrungen und Bewertungen anderer Kunden berücksichtigt. Und 52 Prozent recherchieren am Ende des Kaufprozesses online, wo sie das Produkt am besten kaufen können. Dafür sollten Marken auch lokale Informationen wie die Produktverfügbarkeit im Ladengeschäft oder Öffnungszeiten bereitstellen, und den kaufwilligen Shopper in den POS führen.

Die Studie wurde in 22 Ländern durchgeführt. Grundgesamtheit sind Online-Nutzer und Käufer der jeweiligen Produktkategorie ab 16 Jahren, die je nach Produktkategorie online, face-to-face oder gemischt befragt wurden. Die Stichprobengröße dieser Auswertung umfasst n=502 Käufer der Produktkategorie Kleidung und Schuhe.
	Umsatzentwicklung der 20 größten deutschen Onlineshops für Bekleidung
Umsatzentwicklung der 20 größten deutschen Onlineshops für Bekleidung (Grafik: Hightext Verlag)
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