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Ricoh-Studie bestätigt Trend zur Granularisierung

17.02.2012 Der von iBusiness seit Jahren prognostizierte Megatrend der Granularisierung auch in den Unternehmen wird nun von immer mehr Entscheidern erwartet. Ergebnisse einer von Ricoh   gesponserten Studie   belegen, dass die Auswirkungen neuer Technologien Unternehmen bis zum Jahr 2020 in eine neue Ära der Dezentralisierung führen werden. 63 Prozent der Führungskräfte prognostizieren Recherchen der Economist Intelligence Unit   zufolge eine Verschiebung hin zu granulareren Geschäftsmodellen.

Die Befragten gehen davon aus, dass wichtige unternehmerische Entscheidungen künftig nicht mehr nur von zentralen Geschäftsleitungen getroffen werden, sondern auch die Bedeutung von einzelnen Mitarbeitern steigt: "Wir glauben, dass Unternehmen prozessorientierter werden, so dass geschäftskritische Informationen einfacher verwaltet und von autorisierten Mitarbeitern empfangen, gespeichert und abgerufen werden können. Dadurch laufen Entscheidungsprozesse weniger hierarchisch ab und Mitarbeiter, die direkten Kundenkontakt haben, können sofort wichtige Entscheidungen fällen", so die Studienautoren.

Auch Crowdsourcing wird immer wichtiger: Die Förderung einer engeren Zusammenarbeit mit Kunden ist besonders wichtig, denn die im Rahmen der Studie befragten Führungskräfte sind der Ansicht, dass bis 2020 die meisten Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen von Kunden stammen werden. 86 Prozent der Führungskräfte sind sich darüber hinaus einig, dass Kunden mit ihren Anforderungen oder Meinungen zukünftig Teil von internen Entscheidungsprozessen sein werden. 85,7 Prozent gehen zudem davon aus, dass in Projektteams auch verstärkt Vertreter von externen Anspruchsgruppen, wie Kunden oder Geschäftspartner, zu finden sein werden.

Den Kern einer erfolgreichen Dezentralisierung bis 2020 bildet ein Netzwerk integrierter Prozesse, die dem Management von
Informationen dienen. Dieses Netzwerk muss für Mitarbeiter, deren Arbeit auf Fachkenntnissen, Informationen und Ideen basiert (Wissensarbeiter), überall zugänglich sein, um fundierte Geschäftsentscheidungen treffen zu können. Auch sollte geprüft werden, wie externe Fachleute, die für das Unternehmen tätig sind, selbst Informationen zur Verfügung stellen und auf Informationen zugreifen können.
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