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Axel Springer: "Die Zeitung der Zukunft ist ein E-Paper"

von sr

02.04.2007 Seit vergangenem Jahr setzt der Berliner Axel Springer Verlag verstärkt auf das Online-Geschäft. In einem Interview erklärt Springer-Chef Dr. Matthias Döpfner nun, warum seiner Einschätzung nach deutsche Publisher auf interaktive Medien setzen sollten.

Printmedien müssen sich laut Dr. Mathias Döpfner auf die zunehmende Nachrichtenverbreitung über digitale Medien einstellen. Wie der Vorstandschef von Axel Springer   in einem Interview mit der Financial Times Deutschland   erzählt, kann er es gar nicht abwarten, "dass onlinebasierte elektronische Geräte das Papier ersetzten und Druck und Vertrieb überflüssig machen".

Döpfner besucht nach eigenen Angaben regelmäßig Firmen, die entsprechende Technologien für E-Papers entwickeln. "Ich bin viel ungeduldiger als die Hersteller selbst", sagt Döpfner der FTD. "Je schneller das geht, desto besser ist die Entwicklung für unser Geschäft." Seine Begründung: Konsumenten bezahlen lieber für Informationen auf E-Paper als für News in Print-Magazinen.

Döpfners Affinität zu interaktiven Anwendungen ist spätestens seit dem vergangenen Herbst bekannt. Der Springer-Cehf hatte damals die Devise 'Online First' ausgegeben (iBusiness berichtete). Im November 2007 wurden dann die Print- und Online-Redaktionen der zur Gruppe gehörenden Zeitungen unter einer gemeinsamen Führung zusammengelegt und die laut Springer "größte integrierte Zeitungs- und Online-Redaktion Deutschlands" geschaffen.

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Von: Ulrich Klein
Am: 02.04.2007

Zu: Axel Springer:

Da kann ich Herrn Doktor Döpfner nur zustimmen. Auch wenn dann evtl. Bild überflüssig wird, weil die Leser die Elektronen-Zeitung nicht bedienen können. Aber vielleicht ist das ja gar nicht so schlecht.
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