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Studie: Drei von vier Nutzern kämpfen in Onlineauktionen mit Frust

04.07.2007 Bereits 73 Prozent der Deutschen im Internet haben bei privaten Online-Geschäften negative Erfahrungen gemacht. Was Nutzern den Onlinekauf vergällt und welche Maßnahmen nötig sind, um das Vertrauen der Onlineshopper zu gewinnen und zu behalten, hat eine Studie jetzt ermittelt.

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
Fast drei Viertel der deutschen Internetnutzer haben beim Online-Handel zwischen Privatpersonen bereits negative Erfahrungen gemacht. Um in dieser Situation Vertrauen zu schaffen, werden vor allem direkter Kontakt und Informationen zum Käufer oder Verkäufer gewünscht. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen GfK-Studie, die das deutsche Anzeigennetzwerk Markt.de   in Auftrag gegeben hat.

Beim privaten Online-Handel führen vor allem zu lange Wartezeiten zu Verstimmungen: Dies gaben 33 Prozent der Befragten an. Rund 23 Prozent haben Waren bei Privatpersonen im Internet gekauft und bezahlt, die dann nicht geliefert wurden. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen wünschen sich die Deutschen vor allem Mechanismen, um mehr persönlichen Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer herzustellen. So antworteten auf die Frage 'Was schafft Vertrauen beim privaten Online-Handel?'
  • 54 Prozent, sie wollen die wirkliche Identität des Geschäftspartners kennen.
  • 49 Prozent gaben an, sie hätten gerne direkten persönlichen Kontakt per Telefon oder E-Mail zum Geschäftspartner.

"Die Ergebnisse der Studie überraschen uns nicht, gibt sich Sang-Woo Pai , Geschäftsführer von Markt.de, wenig verwundert. "Wir beobachten schon seit langem in Blogs und Foren, dass bei vielen anonymisierten Geschäftsvorgängen im Internet die Unzufriedenheit wächst."
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