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Checkliste: So schließen Onlineshops ihr Sommerloch

23.07.2013 Während sich die Verbraucher über sonnige Nachmittage im Freibad und laue Nächte beim Grillen im Garten freuen, jammern Onlineshop-Betreiber über Umsatzkurven, die wie lange nicht gegossene Grünpflanzen aussehen. Rat Nummer eins: Keine Panik, Sommer dauert hierzulande nie lange. Elf weitere Tipps, um ihre Umsatzzahlen wieder ordentlich zu erigieren, gibt es hier:

Ab der zweiten Augustwoche enden die Schulferien in den ersten großen Bundesländern, ab Mitte August zieht in der Republik das Leben ja schon wieder an - und die Dmexco   kündet dann entgültig das Ende der ruhigen Sommerzeit an. In der Zwischenzeit tun sie zum Beispiel das, was die Leute der Internet-World-Messe   empfehlen:

2. Schaffen Sie besondere Kaufanreize

Tägliche Sonderaktionen mit Preisen abhängig von der Außentemperatur schaffen Platz im Lager. Auch Special Events wie die Suche nach dem Sommerloch mit Zehn-Prozent-Rabatt-Coupon lassen Kunden durch den eigenen Shop klicken. Dreingaben zur Bestellung, die thematisch zum Sommer oder zum Shop passen, beispielsweise USB-Ventilatoren, Strandtücher oder Kühltaschen können ebenfalls zum finalen Klick auf den Kauf-Button motivieren.

3. Trimmen Sie Ihr Sortiment auf Hochsommer

Nehmen Sie passend zu Saison und Wetterlage ergänzende Produkte in ihr Sortiment auf, die den spontanen Bedarf der daheim gebliebenen Shopper decken und begleiten sie diesen Schritt mit entsprechenden Online-Kampagnen. Schließlich sind Online-Werbeplätze in den Sommermonaten auch günstiger zu bekommen als in der restlichen Saison. Durch Aktualität, Kreativität und Service lassen sich Kunden vom Wettbewerb weglocken und an die eigene Marke binden. Auch der Rest des Sortiments ist in der weniger arbeitsintensiven Sommerzeit einen genaueren Blick wert: Identifizieren Sie wenig rentable Artikel und ersetzen Sie sie durch attraktivere.

4. Zeigen Sie mit Ihrer Marke stationäre Präsenz

Marken müssen im Sommer dorthin, wo die Kunden sind: an den Strand, die Beachclubs, Bahnhöfe oder Flughäfen. Mittel zum Zweck sind beispielsweise QR-Code-Walls oder Pop-Up-Stores, die neben dem Sortiment auch noch eine sommerliche Überraschung wie Eis, kühle Getränke oder einen Pool bieten.

5. Optimieren Sie Ihren Shop für mobile Endgeräte

Wenn Ihre Kunden im Sommer nicht zuhause anzutreffen sind, müssen Sie ihnen wenigstens mobil beste Voraussetzungen bieten, bei Ihnen einzukaufen.

6. Belohnen Sie treue Kunden

Zur Jahreshälfte ist es an der Zeit, sich bei seinen Kunden einmal für deren Treue zu bedanken. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - sei es in Form eines Online-Gutscheins oder einer Einladung zum Eisessen im Flagship-Store. Denkbar ist auch, eine Auswahl an (umsatzstarken) Kunden zum Grillen einzuladen, um in lockerer Umgebung über Themen rund um das Sortiment, den Service oder die Marke zu sprechen. Der persönliche Kontakt schafft Vertrauen, schafft neue Sichtweisen und sorgt für messbaren Umsatz.

7. Gehen Sie auf Newsletter-Abonnenten-Jagd

Schaffen Sie sich schon jetzt eine Basis für die kommende Weihnachtszeit. Jeder Newsletter-Abonnent, den Sie jetzt gewinnen können, ist ein potenzieller Kunde für das Weihnachtsgeschäft. Sommerliche Gewinnspiele, bei denen unter allen Neuanmeldungen ein entsprechend dotierter Einkaufsgutschein oder gar eine Reise verlost wird, sorgen für die entsprechende Motivation der Nutzer.

8. Planen Sie für die Herbst- und Weihnachtssaison vor

Viele Kunden haben im Sommer Zeit, über größere Investitionen (Bauen, Möbel, Home Entertainment) in der zweiten Jahreshälfte nachzudenken. Stammkunden können entsprechend aktiviert und Interessenten über kommende Aktionen informiert werden. Die dadurch geschaffene Planbarkeit verschafft Händlern Vorteile beim Einkauf. Überlegen Sie sich außerdem schon jetzt Aktionen und mögliche Themen, mit denen Sie das Herbst-/Wintergeschäft ankurbeln können.

9. Überprüfen Sie Ihre eigene Strategie

Nutzen Sie die hochsommerliche Pause, um die eigene Positionierung zu überprüfen. Wo stehe ich als Anbieter im Markt? Welche Maßnahmen haben meine Wettbewerber durchgeführt und welche planen sie? Stimmen Sortiment, Preis und Image? Welche Kanäle und Plattformen müssen noch erschlossen werden, um neue Kundengruppen zu erreichen? Wie müssen Marketingbudgets verteilt werden? Was denken meine Kunden und die Medien über mich?

10. Optimieren Sie Ihren eigenen Shop

Feilen Sie an Produkttexten und einer Content-Marketing-Strategie, die der Verbesserung der Konversionsrate und der eigenen Positionierung im organischen Ranking bei Google hilft - spätestens vor Weihnachten zahlen sich diese Investitionen aus. Überprüfen Sie Ihren Shop im Hinblick auf aktuelle Rechtsprechungen und deren Folgen für das eigene Geschäft. Testen Sie verschiedene Newsletter-Varianten in Punkten wie Versandzeitpunkt, Themenauswahl (rational oder emotional), Produktzusammenstellung, Farbe, Aufbau, Betreffzeile (persönliche oder freche Ansprache im Betreff). Analysieren Sie Kauf- und Retourenverhalten, um die Wiederkaufrate zu erhöhen und Retourenquoten zu minimieren.

11. Renovieren Sie Ihren Shop

Größere Umbauaktionen an Ihrem Shop - da ist jetzt die richtige Gelegenheit. Denn wenn dabei mal prinzipiell etwas schief geht, verbrennt weniger Umsatz als in anderen Monaten des Jahres.

12. Gießen Sie Ihre Seele

Nutzen Sie die ruhigere Zeit im Webshop, um auch ein bisschen an sich selbst und ihre Familie zu denken, zu entspannen oder in den Urlaub zu fahren. Wann denn sonst, wenn nicht jetzt? Die letzten Monate des Jahres werden hektisch genug.
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