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"Deutsche Medienhäuser haben gegen Google keine Chance"

von sr

16.07.2007 Deutsche Journalisten sind einer aktuellen Studie zufolge der Meinung, dass Verlage nur mäßig für die digitale Zukunft gerüstet sind.

 (Bild: stock.xchng)
Bild: stock.xchng
Die meisten deutschen Journalisten sind der Meinung, dass es zu großen Umstrukturierungen in der bundesdeutsche Medienlandschaft kommen wird. Das ist ein Ergebnis der Studie 2007 'Journalismus im Wandel' der dpa-Tochter News aktuell  , unter 1.000 deutschen Journalisten. Demnach glaubt die Mehrheit der befragten Journalisten (36 Prozent) glaubt, dass der Einfluss der Verlage auf die Medienbranche abnehmen wird.

Sieben Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, dass die klassischen Medienhäuser gegenüber Anbietern wie Google langfristig "keine Chance" haben. Über die Hälfte der befragten Medienmacher (53 Prozent) attestiert zudem den deutschen Verlagen und Medienunternehmen, dass sie ihrer Meinung nach nur mäßig für die digitale Zukunft gerüstet sind.

Die befragten Journalisten gehen außerdem davon aus, dass Tageszeitungen auch in Zukunft in erster Linie auf Papier produziert werden: Fast die Hälfte (46 Prozent) der Befragten ist dieser Meinung. Das Phänomen Bürgerjournalismus beurteilen Journalisten tendenziell positiv. Mehr als 40 Prozent meinen, dass diese neue Form der Berichterstattung eine Bereicherung des klassischen Journalismus darstellt. Nur 15 Prozent der befragten Redakteure dagegen sehen die Hobby-Schreiber als Bedrohung für ihr Berufsfeld an.

Laut der Medien-Studie halten die meisten deutschen Journalisten Web-2.0-Angebote wie Blogs für "journalistisch wenig relevant" (iBusiness berichtete)
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